100. Landwirtschaftliches Hauptfest in Stuttgart

Gemeinsam mit dem Ausschuss für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz besuchte Alexander Schoch das LWF auf dem Cannstatter Wasen

Das Landwirtschaftliche Hauptfest geht auf die Gründung des württembergischen Königs Wilhelms I. zurück, der im von Missernten geprägten „Jahr ohne Sommer“ 1816 den Thron von seinem Vater übernommen hatte. Der König und seine Frau Katharina gingen energisch gegen die Unterversorgung vor und nahmen eine Bestandsaufnahme aller Vorräte vor. Sie regelten den Getreidehandel neu, kauften ausländisches Getreide auf und gaben es günstiger ab und bauten ein vorbildliches Wohlfahrtswesen auf. 

In den kommenden Jahren wurden umfassende Reformen in Württemberg eingeleitet, die Hungersnöte in Zukunft verhindern sollten. Der Ausbau der Landwirtschaft mit verschiedenen Mitteln, die Gründung der „Landwirtschaftlichen Unterrichts- Versuchs und Musteranstalt in Hohenheim“, der Vorläuferin der heutigen Universität in Hohenheim und die jährliche Abhaltung eines landwirtschaftlichen Festes in Cannstatt gingen aus diesen Bemühungen hervor. 

Heute findet das Fest alle vier Jahre statt. Auf einer Ausstellungsfläche im Freigelände von 34.000m² und 19.000m² Hallenfläche zeigten zahlreiche Aussteller aus verschiedenen Nationen ihre Tiere und Produkte. 

Alexander Schoch besuchte mit dem Ausschuss für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz den Bauerntag, der im Rahmen des LWH stattfand. Minister Peter Hauk MdL hielt eine Rede, ebenso wie Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner.

Am Rande des Bauerntags informierten sich die Ausschussmitglieder über neue Entwicklungen in der Landwirtschaft im Baden-Württemberg. 

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