Landwirtschaftliche Flächen im Kreis Emmendingen

Alexander Schoch: Bio-Musterregion wäre eine große Chance für Landkreis Emmendingen und die ganze Region

Zum 01. Oktober startete erneut eine neue Ausschreibung zur Bio-Musterregion. Die grün-geführte Landesregierung sieht aufgrund der Bewerberzahlen bei der ersten Ausschreibung noch hohe Potenziale für Biomuster-Regionen. „Wir verfolgen mit diesen Biomuster-Regionen das Ziel, die steigende Nachfrage nach regional und ökologisch erzeugten Produkten so weit wie möglich mit Bio aus der Region und aus Baden-Württemberg zu bedienen“, erklärte der Landtagsabgeordnete.

Für Alexander Schoch sind die Bedingungen für eine Bewerbung durch den Landkreis hervorragend.
Die Biomuster-Regionen sind wertvolle Bausteine für ein ökologischeres Baden-Württemberg, zur Stärkung unserer heimischen, regionalen und oft kleinteiligen Landwirtschaft und von Bio-Produkten. Dadurch werden Bäuerinnen und Bauern gestärkt, Nachhaltigkeit erreicht und vor allem bleibt die Wertschöpfung in der Region.
Gerade der Landkreis Emmendingen hat mit dem Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau Baden-Württemberg (KÖLBW) besondere Voraussetzungen für eine Musterregion. Aber auch der Tourismus und die Gastronomie würden von einer erfolgreichen Bewerbung mittelfristig profitieren. „Die Bio-Musterregionen werden einen Beitrag dazu leisten, die Akteure aus Produktion, Vermarktung und Verbraucher stärker miteinander zu vernetzen“, ist sich Schoch sicher.

„Ich würde mich daher sehr freuen, wenn sich der Landkreis mit einem guten und engagierten Konzept als Biomuster-Region bewirbt und damit die Potentiale und Chancen für die Region und den Landkreis besser nutzen könnte.“, so der Abgeordnete weiter.

Das große Interesse an diesem Wettbewerb hat gezeigt, wie stark die Motivation und wie vielfältig das Potential ist, die ökologische Produktion und Vermarktung in den Regionen des Landes weiter voranzubringen. Pro Regierungsbezirk kann nur ein Bewerber zum Zuge kommen, daher wird auch diesmal die Konkurrenz groß sein. Sollte das Ergebnis des Wettbewerbs positiv für die Region ausfallen, übernimmt das Land drei Jahre lang drei Viertel eines Regionalmanagements. Die Finanzierung des restlichen Viertels die Region.

 

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