Bruttoflächenbestimmung bei extensiven landwirtschaftlichen Flächen

Schoch: Spielräume nutzen bei Bruttoflächenbestimmung bei extensiven landwirtschaftlichen Flächen

Die Bestimmung der förderfähigen landwirtschaftlichen Fläche z.B. bei extensiven Weiden ist derzeit hochaktuell. Die häufigen Kontrollen verursachen einen extremen Verwaltungsaufwand. Das führt dazu, dass wichtige landwirtschaftliche Partner des Naturschutzes wegzubrechen drohen und der Erhaltung unserer Kulturlandschaft der (finanzielle) Boden entzogen wird.
Bei einem Treffen mit Landwirtschaftsminister Hauk Ende Juli 2018, versprach dieser mit dem Umweltministerium über Lösungen der strittigen Fragen wie z.B. der Art der Messung zu sprechen und die Spielräume die die EU vorgibt, im Sinne der Landschaftspflege, besser zu nutzen.
Für Alexander Schoch ist es jetzt dringend notwendig, dass von Minister Peter Hauk eine Initiative gestartet wird, die die Unklarheiten durch klare Kriterien beseitigt um Rechtssicherheit für die Landwirte und Landschaftspfleger zu erhalten. Dies sollte möglichst noch vor der diesjährigen Antragsperiode zugunsten der biologischen Vielfalt gelöst werden. Es kann nicht sein, dass aufgrund fehlender Klarheit Landwirte Sanktionen ausgesprochen werden und Fördermittel gekürzt oder zurückgezahlt werden müssen. „Es sind doch gerade diese abwechslungsreichen, landschaftstypischen Elemente die die Landschaft in unserer Region ausmachen und diese wesentlich geprägt haben. Will man diese erhalten, muss man die Förderung auch entsprechend gestaltet werden. Es kann nicht sein, dass den Landwirten die Offenhaltung der Landschaft so unattraktiv und so schwer gemacht wird .“, so Schoch weiter.

Verwandte Artikel