Muhterem Aras zu Besuch im jüdischen Museum Emmendingen

Muhterem Aras auf Gedenkstättenreise auch in Emmendingen

Im Rahmen ihrer Gedenkstättenreise  machte die Landtagspräsidentin von Baden-Württemberg Muhterem Aras auch  in Emmendingen Station. Sie besuchte das Jüdische Museum und den Vortrag von Prof. Jörn Leonhard vom Historischen Seminar der Universität Freiburg: „Gedächtnisse des Großen Krieges: Europäische Gesellschaften nach 1918“ im Emmendinger Rathaus.

Bericht aus der Badischen Zeitung.

Zur Gedenkstättenreise

Erinnerungskultur prägt unsere Gesellschaft

„Erinnerungskultur prägt unsere Gesellschaft“, so Landtagspräsidentin Muhterem Aras auf ihrer Gedenkstättenreise am 23. und 24. Juli 2018. „Die Gedenkkultur ermöglicht uns die Herleitung unserer Werte.“ Die fünf „Orte der Erinnerung“, die sie besucht, repräsentieren siebzig weitgehend von engagierten Bürgerinnen und Bürgern getragene Gedenkstätten, die in unterschiedlicher Form die Verfolgung jüdischer Mitmenschen in der Zeit des Nationalsozialismus im Gedächtnis halten: In Kippenheim, Emmendingen und Breisach, Haslach im Kinzigtal sowie im ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im französischen Elsass. Nach fünf Stationen zieht die Präsidentin Bilanz: “Die Einbeziehung der Schulen ist unglaublich wichtig. Es darf nicht nur von Zufällen und Einzelpersonen abhängen, ob und wie die Gegenwart vor dem Hintergrund der Geschichte reflektiert wird, wie es ein engagierter Pädagoge treffend ausdrückte.” Lehrerinnen und Lehrer seien mehr denn je aufgerufen, Geschichte ins Jetzt zu holen. Dazu bräuchten sie Schulung, Unterstützung und Haltung – nicht nur dann, wenn Geschichtsthemen im Bildungsplan stünden. Aras zeigt sich beeindruckt vom Ideenreichtum der bürgergesellschaftlichen Lernorte als “begehbare Geschichtsorte” und verspricht, sich für eine „zeitgemäße und mutige Gedenkkultur einzusetzen, die in die Klassenzimmer passt.“

 

 

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