Alexander Schoch kritisiert Personalengpässe im Waldkircher Bruder-Klaus-Krankenhaus

PRESSEMITTEILUNG Nr. 45/2018
Emmendingen, den 03.07.2018

Nach der Ankündigung des Rings Kirchlicher Krankenhäuser (RKK) das Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch zu verkaufen, verlassen immer mehr Beschäftigte die Klinik. Für den Landtagsabgeordneten Alexander Schoch ist es nicht hinnehmbar, dass der RKK dem Auszehren des Hauses zusieht und damit die Leistungsfähigkeit des Hauses und die gesundheitliche Versorgungssicherheit der Elztäler Bevölkerung in Frage gestellt wird.
Das BKK ist noch immer im Landeskrankenhausplan und hat die Aufgabe eines Akutkrankenhauses zu erfüllen und damit auch das notwendige Personal vorzuhalten. Das verbliebende Personal, das die Ausfälle kompensieren muss, wird so in schwierige Situationen gebracht, was zur Verschärfung der Situation noch beiträgt.
Die aktuelle Versorgungssituation aufgrund des Personalmangels und die Einschränkungen in verschiedenen Stationen ist so nicht hinnehmbar und muss, so Schoch, vom Träger schnellst möglich geklärt und zu einer vernünftigen Lösung hinsichtlich der personellen Ausstattung des Krankenhauses geführt werden. Es sei an dieser Stelle auch nochmals nachdrücklich daran er-innert, dass gerade im Bereich der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung der Mensch im Mittelpunkt stehen muss.
Natürlich krankt unser Gesundheitssystem und es müssen endlich gesundheitspolitische Entscheidungen hinsichtlich der Änderungen des Fallpauschalensystems und der Novellierung des Krankenhausstrukturgesetzes getroffen werden. Beides hat direkten Einfluss auf die Zukunft der Krankenhauslandschaft in Baden-Württemberg.
Unabhängig dieser politischen Rahmenbedingungen, die dringend geändert gehören, sieht Schoch das RKK in der Pflicht die Versorgungssicherheit durch die Gewährleistung des not-wendigen Personals im BKK herbei zu führen. Zusammen mit der grünen Kreistagsfraktion fordert Alexander Schoch die Einberufung und Durchführung einer Gesundheitskonferenz entsprechend LGG für das Elz- und Simonswäldertal in Waldkirch. Die aktuelle Situation bestärkt den Kommunal- und Landespolitiker in seiner Haltung, dass zur Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgungssicherheit eine Gesundheitskonferenz dringend notwendig ist.

Verwandte Artikel