Alexander Schoch begrüßt die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes zum Wahlrecht für Jugendliche unter 18 Jahren

Der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch begrüßt die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes zum Wahlrecht für Jugendliche unter 18 Jahren.

Trotzdem, so Schoch, kann die Herabsetzung des Wahlalters erst ihre volle Wirkung entfalten, wenn die politische Bildung deutlich besser in den Schulen und in der beruflichen Bildung verankert und ein gesellschaftliches Selbstverständnis die politische Bildung trägt.

Dies erfordert, dass der Politikunterricht in Schulen bereits in den unteren Klassen angeboten wird, Diskussions- und Informationsformate, die Jugendliche dazu animieren auch im Freundeskreis und Elternhaus über Politik zu diskutieren, und Bausteine zu entwickeln, die Schülerinnen und Schüler zu mündigen Bürgern erziehen und Kommunal- und Vereinspolitik als Schule der Demokratie erlebbar zu machen.

Viele Jugendliche sind bereit sich zu engagieren, wenn sich dadurch etwas ändert. Wählen mit 16 setzt hier an der richtigen Stelle an. Durch Wahlen auf kommunaler Ebene erfahren Jugendliche, wie sie ihr Umfeld direkt beeinflussen können – vom Bau eines Jugendhauses und der Sanierung des Sportplatzes über den Kommunalen Klimaschutz bis zur Schulraumgestaltung.

Die Absenkung des Wahlalters trägt auch dazu bei, vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, das massive Ungleichgewicht zwischen den Altersgruppen bei Wahlen etwas abzufedern.

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