v.l.n.r.: Lutz Scherer, Alexander Schoch, Joseph Rothmund, Claudius Löffler und Jürgen Holzer

Alexander Schoch beeindruckt von der Bergwachtarbeit

 

Der grüne Landtagsabgeordnete Alexander Schoch informierte sich bei der Bergwacht Waldkirch auf dem Kandel und tauschte sich mit dem Vorsitzenden Jürgen Holzer, Einsatzleiter Claudius Löffler und Geschäftsführer der Bergwacht Schwarzwald Lutz Scherer aus. Gemeinderat Joseph Rothmund war ebenfalls mit dabei.

Der Abgeordnete erfuhr viel über Struktur, aktuelle Arbeit und Situation der Bergwacht. Auch über die technische Ausstattung und ihren Zustand wurde er inormiert.

Für die vielen Einsätze und die wichtige Arbeit der Bergwacht auch im Katastrophenfall stellt die Landesregierung für die Jahre 2018 und 2019 jeweils 600.000 Euro für Investitionen der beiden Bergwacht Landesverbände in Baden-Württemberg (Bergwacht Schwarzwald und DRK-Bergwacht Württemberg) zur Verfügung. Zudem gibt es Zuschüsse für die Ausbildungs-, Betriebs- und Verwaltungskosten in Höhe von 26.000 Euro für die Bergwacht Schwarzwald. Das Benutzungsentgelt wurde nach Verhandlungen mit den Krankenkassen zum 1. Januar 2018 erhöht und beläuft sich nun pro (abrechenbarem) Einsatz auf 650,00 Euro.

Die geplanten Renovierungsarbeiten auf dem Kandel belaufen sich auf rund 150.000 Euro, wovon 135.000 Euro mit Landeszuschüssen abgedeckt werden. Jürgen Holzer berichtete von den umfangreichen Baumaßnahmen, die in Kürze beginnen werden. So wird es ein neues Dach geben, einen windgeschützten Treppenaufgang, Außenhülle und Fenster werden ebenfalls modernisiert. Ein zusätzlicher Funktionsraum wird die Arbeit in Zukunft erleichtern.

Lutz Scherer hofft auf eine Verstetigung der Landesförderung in Höhe von 600.000 Euro und weitere Sondermittel für Baumaßnahmen. „Unsere ehrenamtliche Arbeit hat in den letzten Jahren durch das Freizeitverhalten der Menschen stark zugenommen. Im Winter kommen die Wintersportler, im Frühjahr und Sommer die Fahrradfahrer und Wanderer.“ „Und rund um den Kandel haben wir jährlich 10.000 Starts von Gleitschirmen und Drachen“, ergänzte Jürgen Holzer.

Im Jahr 2018 verzeichnete die Bergwacht in Baden-Württemberg rund 2000 Einsätze, davon alleine 1500 im Schwarzwald.
Die Bergwacht sei die einzige Hilfsorganisation in Baden-Württemberg, die über qualifizierte Luftretter verfüge. Dazu gebe es Übungen mit Windmaschinen und die Zusammenarbeit mit Bundeswehr und Polizeihubschrauberstaffel sei sehr gut. Das Zentrum für Sicherheit und Ausbildung der Bergwacht in Bad Tölz sei weltweit die einzige Simulationsanlage für Luftrettung berichteten die Bergwachtvertreter.

Alexander Schoch zeigte sich sehr beeindruckt von der Vielfalt der Bergwachtarbeit, die hundert prozentig ehrenamtlich getragen wird und versprach sich auch in Zukunft für diese wichtige Rettungsdienstorganisation einzusetzen.      

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