Land fördert Sommerschule am Schulbauernhof Domäne Hochburg

MdL Alexander Schoch: „Die Sommerschule bildet in nachhaltiger Entwicklung aus, gleicht gleichzeitig Lerndefizite aus und stärkt das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler“

Als eine von 42 Schulen im Land bietet der Schulbauernhof Domäne Hochburg in den Sommerferien ein Sommerschulangebot. Dabei werden Schülerinnen und Schüler individuell unterstützt und gefördert. MdL Schoch dazu: „Die Sommerschule fördert die Bildung zur nachhaltigen Entwicklung, gleicht Lerndefizite aus und stärken das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler. Die Sommerschule bietet ein ganzheitliches Programm, das Lernen und Freizeit kombiniert. So können die Jugendlichen Lernblockaden besser erkennen und fehlende Kenntnisse vor dem Start des neuen Schuljahres nacharbeiten.“

Das Kultusministerium fördert dieses Landesprogramm durch Anrechnungsstunden für die Lehrkräfte und Sachmittel mit einer Gesamtsumme von rund 575.000 Euro.

Der Schulbauernhof kooperiert mit diversen Grundschulen aus dem Landkreis Emmendingen und bietet ein fachspezifisches Angebot zum Thema Natur und Umwelt – nachhaltige Entwicklung an. Das Lernkonzept wird neben dem Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch mit dem Rahmenprogramm auf dem Bauernhof als gemeinsames, verzahntes Gesamtkonzept abgestimmt. So wird außerhalb des klassischen Unterrichtskanons die Freude am Lernen neu entdeckt und die Lernfähigkeit und Motivation der Schülerinnen und Schüler gesteigert“, so MdL Schoch. Der Schulbauernhof Domäne Hochburg bietet sein Programm vom 03.-07.September 2018 an.

 

Hintergrundinformationen:

Sommerschulen werden in Baden-Württemberg seit 2010 gefördert und haben sich inzwischen in Baden-Württemberg etabliert. Es handelt sich dabei in der Regel um einwöchige Angebote für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf nach Klassenstufe 7 von Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen. Hierdurch soll ein guter Start ins neue  Schuljahr ermöglicht werden. Bei Bedarf ist die Einrichtung einer Sommerschule auch bei anderen Schularten, schulart- und altersübergreifend, möglich. Neu ist in 2018 die Ausweitung des Programms auf den Grundschulbereich. Das Pilotprojekt sieht jeweils zwei Grundschulstandorten pro Regierungspräsidium vor. Diese insgesamt acht Grundschulstandorte werden in 2018 gesondert in Bezug auf das Qualitätskonzept des Kultusministeriums begleitet und durch die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg evaluiert.

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