Alexander Schoch zum Tag der Arbeit am 1. Mai

Seit der ersten Feier zum ersten Mai 1890 hat die deutsche und internationale Arbeiterbewegung einen weiten Weg zurückgelegt. Große Ziele wurden erreicht, einige davon hart erkämpft. In diesem Jahr hat der DGB den Tag der Arbeit unter das Motto „Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit“ gestellt. „Dieses Motto“, so Alexander Schoch, „verbindet die Geschichte der Arbeiterbewegung mit unseren heute aktuellen Themen: unsere Gesellschaft lebt von Vielfalt, als Einwanderungsland mit Fachkräftemangel brauchen wir Zuwanderung auch in Zukunft. Solidarität ist nötig, um von Niedriglöhnen, Mini- und Midijobs wegzukommen, durch die vor allem Frauen in Altersarmut landen. Gerechtigkeit ist bei den dringend benötigten Reformen im Renten- und Gesundheitssystem gefordert.“
Der 1.Mai ist für Schoch auch ein wichtiger Anlass, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu demonstrieren und sich klar gegen die ausgrenzenden und menschenverachtenden Ideologien von Rechtspopulisten und Neonazis zu stellen.

Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der grünen Fraktion im Landtag fordert ein Ende von sachgrundloser Befristung von Arbeitsverträgen und dem Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen sowie eine gerechte und langfristig orientierte Sozial- und Steuerpolitik: „Ich vermisse im Koalitionsvertrag der neuen, alten großen Koalition den Mut, die großen Herausforderungen der Zukunft anzugehen und z.B.  das Rentensystem auf eine breitere Basis zu stellen, durch ein System in dem jeder Bürger einbezahlt und ein Steuersystem, in dem breite Schultern deutlich mehr tragen müssen als schwächere. Es ist bedauerlich, dass diese Regierung nichts dazu beiträgt ein modernes und nachhaltiges Sozialsystem zu entwickeln,“ so Alexander Schoch.

 

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