Abgeordneter Alexander Schoch freut sich über die Elektrifizierungs-Offensive des Grünen Verkehrsministers

„Die Breisgau-S-Bahn wird attraktiver und steht bald unter Strom“

Der Grüne Abgeordnete Alexander Schoch begrüßt die Offensive von Verkehrsminister Winfried Hermann, wonach in den nächsten zwei Jahrzehnten nahezu das komplette Südwest-Schienennetz elektrifiziert werden soll. „Im High-Tech-Land Baden-Württemberg muss das ganze Schienennetz unter Strom stehen. Es ist gut, dass die grün-geführte Landesregierung die Elektrifizierung energisch vorantreibt, um dadurch die Bahn attraktiver zu machen und dafür richtig viel Geld in die Hand nimmt.“

Der Ausbau wird in drei großen Stufen vorangetrieben, erklärt Schoch. „Die für das Land und für unsere Region so wichtige Breisgau-S-Bahn ist unter Priorität Eins gelistet“, erklärt Alexander Schoch. Ab spätestens 2020 werden die Züge dann besser vertaktet sein, so wird in den Hauptverkehrszeiten der Halbstundentakt bis Elzach eingeführt und es werden auch mehr Waggons auf den Strecken zur Verfügung stehen und die Bahnsteige werden barrierefrei ausgebaut sein. „Neue Züge auf der Breisgau-S-Bahn steigern Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs in der Region“, so Schoch.

Die Breisgau-S-Bahn zählt damit zu den sechs Elektrifizierungsprojekten, die bis zum Jahr 2023 umgesetzt werden sollen. Sie sind bereits in Bau oder in Planung. Hier werden laut Schoch insgesamt 514 Kilometer elektrifiziert – das sind rund zwölf Prozent des gesamten Schienennetzes.  

„Sämtliche Investitionen in die Elektrifizierung verbessern die gute Umweltbilanz des Schienenverkehrs“, freut sich der Landtagsabgeordnete. Zudem steigerten sie die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene gegenüber anderen Verkehrsträgern.

Die Kosten für die gesamte Elektrifizierungs-Offensive belaufen sich auf weit mehr als eine Milliarde Euro. Den größten Teil übernimmt der Bund, das Land wird sich mit mehreren Hundert Millionen Euro beteiligen. Das Schienennetz in Baden-Württemberg umfasst rund 4.100 Kilometer, von denen derzeit nur rund 60 Prozent elektrifiziert sind.

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