Die Erinnerungsstätte in Waldkirch

Zum Holocaustgedenktag

Seit 2005 wird am 27. Januar, dem Tag der Befreiung des Konzetrationslager Auschwitz durch sowjetische Truppen, dem Holocaust gedacht, dem sechs Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind. Neben dem Gedenken bietet dieser Tag auch einen Anlass für Alexander Schoch, sich damit auseinander zu setzen, dass Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit heute wieder zunehmen.

Noch immer müssen jüdische Einrichtungen in Deutschland geschützt werden, in sozialen Netzwerken sind zunehmend antisemitische Äußerungen zu lesen, Gruppierungen, die Antisemitismus offen vertreten und den Holocaust leugnen, sind im Aufwind.

Wie kann man dem entgegen treten? Die UN-Vollversammlung ruft die Staaten der Welt dazu auf, Lernprogramme zum Thema Holocaust zu entwickeln und einzuführen. Das Wissen darum, wohin Antisemitismus führen kann, soll – so hofft man- dabei helfen, ihn einzudämmen. In Deutschland wird von verschiedenen Stellen gefordert, Besuche von ehemaligen KZ-Anlagen und Gedenkstätten nicht nur für Schüler, sondern auch für Geflüchtete und Einwanderer verpflichtend zu machen.

Alexander Schoch hält Bildung für einen wichtigen Baustein im Kampf gegen den Antisemitismus. „Die Erinnerung muss lebendig bleiben. Ebensowenig, wie der Holocaust verschwiegen werden kann, dürfen wir den heutigen Antisemitismus kleinreden.“ Gleichzeitig müsse aber klar sein, so der Abgeordnete, dass Gesellschaft und Rechtsstaat Antisemitismus entschieden entgegen treten: „Wehret den Anfängen!“, fordert Schoch.

 

 

 

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