Nimburger Ried unter Schutz

Landeseigene Schilffläche im Nimburger Ried für den Naturschutz gesichert

Das Schilffeld im Nimburger Ried war jahrelang brach gelegen und so zur Heimat zahlreicher seltener Arten geworden. Auch Tiere, die bereits auf der „Roten Liste“ der bedrohten Arten stehen, wie Rohrdommel und Kornweihe oder auch seltene Schmetterlingsarten, hatten sich hier angesiedelt. Nach einem Pächterwechsel Anfang Oktober war es abgeholzt worden, eine Umwandlung zu Ackerfläche stand im Raum.
Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung wurde Alexander Schoch aktiv und konnte im Gespräch mit der Staatssekretärin im Finanzministerium, Dr. Gisela Splett, erreichen, dass das Grundstück, nicht in eine Ackerfläche verwandelt, sondern künftig naturschutzfachlich hochwertig gepflegt wird. Durch eine verbesserte Kommunikation zwischen dem Eigentümervertreter, dem Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, und der Naturschutzverwaltung soll künftig sichergestellt werden, dass derartige Eingriffe in Biotope grundsätzlich vermieden werden. Der Abgeordnete ist froh, dass es so aufmerksame Anwohner gibt: „Dank der Hinweise konnten wir die ökologisch bedeutsame Fläche retten. Sie kann sich nun wieder erholen und einen wichtigen Beitrag zum Ökosystem leisten.“

Aufgrund agrarpolitischer Vorgaben sind Landwirte gezwungen, Flächen nach Ablauf einer 5-Jahresfrist wieder in die Produktion aufzunehmen, wenn sie verhindern wollen, dass die Fläche zu Dauergrünland wird.

Verwandte Artikel