Alexander Schoch: Bei Windkraft muss noch Einiges passieren!

Landesregierung von Baden-Württemberg – Eine vorbildliche Energiepolitik

Baden-Württemberg hat den Bundesländervergleich Erneuerbare Energien gewonnen. Dies freut den Grünen Landtagsabgeordneten und Sprecher für Energie-/Ressourceneffizienz Alexander Schoch außerordentlich. Erstmals wird der Südwesten zum erfolgreichsten aller 16 Bundesländer in Sachen Energiewende gekürt. 2014 lag Baden-Württemberg noch knapp hinter Bayern. Jetzt liegt das Bundesland vor Mecklenburg-Vorpommern und Bayern.

Laut der Studie hat die Landesregierung von Baden-Württemberg die besten politischen Rahmenbedingungen für die Nutzung von den Energiequellen Sonne, Wind etc.  geschaffen. Es gäbe in keinem anderen Land so viele und so fortschrittliche Gesetze, Initiativen und Programme wie im Südwesten.

Die Bundesländer sind wichtige Akteure in der Energiewende, denn sie setzen die Energieziele von Bund und EU mit um und tragen durch Rahmenbedingungen zum konkreten Ausbau der erneuerbaren Energien und der Verbesserung der Energieeffizienz bei, so der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch. Dies erfolgt durch die Setzung eigener Ziele, Schwerpunkte und Programme, die auf die besondere Situation des Landes abheben und damit den Fortgang der Energiewende entscheidend voranbringen.

Die Analyse bewertet auf Basis von 59 Indikatoren detailliert die politischen Anstrengungen und Erfolge der Länder bei der Nutzung von Erneuerbaren Energien sowie beim wirtschaftlich-technischen Wandel. Bei den Indikatoren „Programmatik“  und „Ziele“ hat Baden-Württemberg BW die volle Punktzahl erreicht.

„Wir sind auf dem richtigen Weg, jedoch ist noch eine Menge zu tun“, so Schoch. Es gäbe noch viele Verbesserungspotentiale beispielsweise bei der wirtschaftlichen Bedeutung der Erneuerbaren Energien. Im Anteil erneuerbare Energien am Energieverbrauch liegt der Südwesten im Vergleich nur im Mittelfeld, bei der Nutzung von Windkraft nur auf dem letzten Platz. Das Land könne die Energiewende nicht ganz ohne vernünftige Rahmenbedingungen durch die Bundesregierung schaffen – denn die wichtigsten Regeln, etwa für den Ausbau der Windkraft, werden nun mal auf Bundesebene aufgestellt.

Für die erfolgreiche Realisierung der Energiewende und insbesondere das Erreichen der Klimaziele brauche es weitere Anstrengungen auf kommunaler Ebene durch den Ausbau der erneuerbaren Energien und auf Landesebene und besonders auf Bundesebene durch die Setzung von guten Rahmenbedingungen, so Alexander Schoch.

Von 2015 auf 2016 sind die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern in Baden‑Württemberg um 6,1 Prozent gestiegen. Dies bedeutet ein Viertel der Stromerzeugung kommen bereits aus erneuerbaren Energienquellen und der Einsatz von Kernenergie und Steinkohle ist zurückgegangen.

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