Alexander Schoch mit Gerlinde Kretschmann im ZfP Emmendingen

5 Jahre „Singendes Krankenhaus“

Singen ist gesund. Vom Singen profitiert nicht nur der Körper trainiert die Singenden, in dem sich bspw. die Atemtechnik und Sauerstoffversorgung verbessern, sich die Lebenserwartung erhöht oder die Abwehrkräfte trainiert werden. Singen tut auch der Seele gut. Die gemütsaufhellende Wirkung des Singens ist schon lange bekannt. Es stärkt auch das Selbstbewusstsein der Sänger, reduziert Stress und stärkt das Gemeinschaftsgefühl – und es macht den meisten Menschen Freude.

Was liegt also näher, als in Krankenhäusern gemeinsam zu singen? Im Zentrum für Psychiatrie in Emmendingen wurde im Sommer 2009 das Projekt „Singen wie im Himmel“ auf den Weg gebracht und erfährt seitdem viel positive Resonanz. 2011 folgte der Beitritt ins internationale Netzwerk „Singende Krankenhäuser“ unter der Schirmherrschaft von Gerlinde Kretschmann und 2012, also vor 5 Jahren, die Zertifizierung als Singendes Krankenhaus.

Das Jubiläum wurde in der Festhalle des ZfP gefeiert. Nach der Begrüßung durch Michael Eichhorst von der ZfP Geschäftsführung und der Einführung von Dr. Stephan Schieting, dem medizinischen Direktor des ZfP, beglückwünschte Schirmherrin Gerlinde Kretschmann das ZfP. Nach einer Videobotschaft des Kabarettisten Dr. Eckart von Hirschhausen folgte ein Vortrag von Elke Wünneberg, die dem Verein „Singende Krankhäuser“ vorsitzt, zum Thema „Singen als Gesundheitserreger.“ Anschließend sangen die Gäste gemeinsam mit den Singleiterinnen von „Singen wie im Himmel“, Daniela Sauter de Beltré und Andrea Käpernick.

Alexander Schoch, der ebenfalls zum Gratulieren gekommen war, bedankte sich für die gelungene Veranstaltung: „Ich freue mich, dass dieses Angebot, gemeinsam zu Singen, bereits so vielen Patienten Freude machen und helfen konnte. Ich wünsche allen Beteiligten, dass es mit genauso viel Freude und Energie damit weitergeht.“

Verwandte Artikel