Stellungnahme BZ-Artikel vom Donnerstag, 28. September 2017 „Zweifel am Kontrollsystem“

Alexander Schoch, MdL sieht sich in Anbetracht der neusten Analyseergebnissen zur Umsetzung von Auflagen im Kernkraftwerk Fessenheim wiederholt bestätigt – das AKW Fessenheim muss sofort stillgelegt werden.

Der Trinationale Atomschutzverband (TRAS) analysierte die Kommunikation von Behörden und Kraftwerksbetreibern und kam zum Ergebnis, dass die Fessenheim-Betreiber die Auflagen der Aufsichtsbehörden nicht effizient umsetzten würden. Sanierungsmaßnahmen würden auf die lange Bank geschoben werden – teilweise bis zu einem Jahrzehnt. Jedoch weist das Atomkraftwerk schnell handlungsbedürftige Mängel auf, wie Teile der Anlage seien nicht erdbebensicher, Bodenplatten seien zu dünn, mangelnde Kühlung des Reaktors bei einem Notfall, Kühltechniken für ausgebrannte Brennelemente würden Probleme machen und die Électricité de France (EDF) und die französische Atomaufsichtsbehörde (ANS) sind sich über Filtertechniken uneins – deshalb passiere nichts.

„Es gehe hier um die Sicherheit und Gesundheit von Millionen von Menschen, daher ist dies kein akzeptabler Zustand. “, so Schoch und appelliert an die Vernunft der Verantwortlichen.

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