Werkrealschule Nördlicher Kaiserstuhl in Wyhl und die Emil-Dörle-Werkreal- und Realschule in Herbolzheim werden Modellschulen

Kultusministerium und Bundesagentur für Arbeit starten
gemeinsames Modellprojekt „Beratungsort Schule“

Schoch zeigt sich erfreut, dass auch zwei Schulen aus dem Landkreis Emmendingen dabei sind

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit starten mit dem neuen Schuljahr 2017/2018 an insgesamt elf Schulen im Land das Modellprojekt „Beratungsort Schule“. Auch in sechs Schulen im Raum Freiburg wird modellhaft eine verstärkte Präsenz der Berufsberatung der Agentur für Arbeit erprobt.
Es ist schön, dass die Werkrealschule Nördlicher Kaiserstuhl – Wyhl und die Emil-Dörle-Werkreal- und Realschule in Herbolzheim als Modellschulen zum Zuge kamen, so Schoch.

Frühzeitige berufliche Orientierung und die kontinuierliche Begleitung schaffen die Grundlage dafür, dass Schülerinnen und Schüler die erforderlichen Kompetenzen für einen direkten Übergang in Ausbildung, Studium und Beruf entwickeln. Dafür steht das Tandem Schule und Berufsberatung.
„Es ist wichtig, der beruflichen Orientierung an Schulen einen höheren Stellenwert einzuräumen. Mit dem Modellprojekt kommen wir diesem Ziel näher.“
Dass die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung dadurch enger wird, sei sehr wichtig, um bestehende Angebote zur Berufsorientierung besser zu koordinieren, für die Schülerinnen und Schüler passend zu machen und das im vertrauten Rahmen der Schule, so der Sprecher für Arbeitsmarktpolitik der grünen Landtagsfraktion, Alexander Schoch. Das verbindliche Beratungsangebot von durchschnittlich sieben Stunden pro Woche unterstreicht den Prozesscharakter der Berufswahl und lässt schnell und unkompliziert die Klärung kurzfristiger Anliegen der jungen Menschen an die Berufsberatung zu. Das Angebot ist für die Schule sozusagen ‚kostenlos‘. Es benötigt für Beratung jedoch einen störungsfreien Raum und eine entsprechende IT-Anbindung an das Netz der Bundesagentur für Arbeit. Schoch bedankt sich bei allen Akteuren vor Ort und vor allem den entsprechenden Schulträgern, dass sie dieses gemeinsame Vorhaben nicht nur ideell, sondern auch materiell in Form der Räumlichkeit und Ausstattung tatkräftig unterstützen.

Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre befristet und soll nach erfolgreichem Ende der Projektphase auch in weiteren Agenturbezirken umgesetzt werden. Mittelfristig soll die Berufsberatung so stärker in den Schulalltag integriert werden und selbstverständlicher Bestandteil des schulischen Konzeptes zur beruflichen Orientierung vor Ort werden, so Schoch.

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