Weitblick von der Schwarzenburg

Politik mit Weitblick war das Motto der Kandelwanderung

Unter dem Motto Politik mit Weitblick wanderten der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch mit einer Gruppe Wanderbegeisterter unter Führung des Vorsitzenden des Schwarzwaldvereins Edwin Dreher auf den Kandel. Die Wanderung führte vom Stadtrainsee über die Schwarzenburg und Thomashütte auf den Kandel.
Edwin Dreher erläuterte an verschiedenen Stellen die ökologische und wirtschaftliche Bedeutung des Waldes und stellte die verschiedenen Schutzgebiete der Kandelregion vor.
Es gilt die durch Weidewirtschaft entstandenen offenen Landschaften im Schwarzwald mit ihrer Artenvielfalt zu erhalten und zu entwickeln. Die offenen Höhen der Allmenden und Weidfelder im Südschwarzwald, wie eben am Kandel haben zu einer deutlichen Erhöhung der Artenvielfalt geführt, so Edwin Dreher.
Für Alexander Schoch ist Baden-Württemberg geprägt von einer vielfältigen und artenreichen Kultur- und Naturlandschaft, die für die Lebensqualität der Menschen von grundlegender Bedeutung sind.
Daher ist es auch sehr wichtig, die Interessen zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus unter einen Hut zu bekommen, damit sich sinnvolle Synergien ergeben.
Die gut 1000 Naturschutzgebiete (NSG) und die Natura 2000-Gebiete sind die Schatzkammern unserer Natur und „Perlen“ in der Kulturlandschaft, so Schoch. Fünf der zehn größten Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg befinden sich im Schwarzwald. Dieses Naturerbe – das grüne Erbe unseres Landes – gilt es für zukünftige Generationen zu bewahren, so Schoch.
Der Landtagsabgeordnete erläuterte auch, dass es ihm sehr wichtig sei, dass die Kandelstraße vernünftig saniert werde, damit es auch wieder möglich werde, mit einem Linienbus von Waldkirch auf den Kandel zu gelangen. Hierzu haben der Landkreis und der Landtagsabgeordnete mit dem Regierungspräsidium und mit dem Ministerium bereits mehrere Gespräche geführt. Von Seiten des Regierungspräsidiums wird der dringende Sanierungsbedarf der Straße auch klar gesehen. Nach einem kleinen Abschlussimbiss ging es mit einem Waldkircher Busunternehmer bequem wieder nach Waldkirch bis zum Stadtrainsee.

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