Alexander Schoch mit Martin Kunzmann (li., Landesvorsitzender des DGB), Gabi Frenzer-Wolf (2. v.r., stellv. DGB Landesvorsitzende)) und Jürgen Höfflin (re., DGB Bezirksvorsitzender Südbadaen).

Vor 70 Jahren wurde der Badische Gewerkschaftsbund gegründet

DGB Südbaden feiert Jubiläum in Freiburg

Am 02.05.1933, kurz nach ihrer Machtergreifung, hatten die Nationalsozialisten die freien Gewerkschaften zerschlagen. Viele ihrer Mitglieder verbrachten die Zeit des dritten Reichs im Gefängnis oder im Exil. Zwei Jahre nach Kriegsende gelang die Neuorganisation der Arbeiter in Südbaden: der Badische Gewerkschaftsbund wurde als Dachorganisation der 12 bereits bestehenden lokalen Gewerkschaften mit damals 65 000 Mitgliedern gegründet. Die französischen Besatzer blickten skeptisch auf die Neugründung und schrieben vor, dass man sich auf die Vermittlung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern beschränke und politisch nicht aktiv werde. Der BGB verschrieb sich also der politischen und religiösen Neutralität und widmete sich den Lohnverhandlungen, die seit der Währungsreform wieder möglich waren. 1949 beschloss der BGB seine Auflösung und ging im Deutschen Gewerktschaftsbund auf.

So feierte in Freiburg der DGB Südbaden im neuen Gewerkschaftshaus. Martin Kunzmann, DGB Berzirksvorsitzender Baden-Württemberg sprach in seiner Festrede über die Zukunftsherausforderungen der Gewerkschaften.

Alexander Schoch mit Gabi Frenzer-Wolf, stv. DGB Landesvorsitzende Baden-Württemberg

Alexander Schoch, der vor seiner Wahl in den Landtag Gewerktschaftsskretär bei Ver.di war, gratulierte den Vertretern des DBG Südbaden persönlich und wünschte weiterhin viel Erfolg für die Vertreter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Südbaden.

 

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