Bärbl Mielich bei ihrem Grußwort in Elzach

Freie Wähler tagten in Elzach

Alexander Schoch (Mitte) mit Joachim Disch (li.) und Peter Haiss von den den Freien Wählern Elzach bei der Landesversammlung in Prechtal

Der Landesverband der Freien Wähler Baden-Württemberg traf sich zur Landesversammlung in diesem Jahr in Elzach. Thema der Tagung war das in allen Kommunen aktuelle Thema der Integration. Der Landesvorsitzende Wolfgang Faißt betonte in seiner einführenden Rede, dass die Kommunen hier auf Unterstützung von Bund und Land angewiesen seien. Den PIK (Pakt für Integration mit den Kommunen) der Landesregierung lobte er und hofft, dass die Mittel hierfür nicht nur für zwei Jahre, sondern auch darüber hinaus fließen würden. Staatssekretärin Bärbl Mielich (GRÜNE) vom Ministerium für Soziales und Integration wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass in Baden-Württemberg bereits 130 vom Land finanzierte Integrationsbeauftragte tätig sind, darunter auch im Landkreis Emmendingen. Mit dem durch den PIK bereit gestellten Geld sollen Integrationsmanager bezahlt werden, die die zahlreichen Ehrenamtlichen Helfer unterstützen sollen. Der ehemalige Bürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln, Heinz Buschkowsky, berichtete von den Integrationsproblemen in Berlin. Sie seien, so der SPD-Politiker, nicht mit denen im ländlichen Raum vergleichbar. Auch er hält Integration für unverzichtbar.

Alexander Schoch MdL und Staatssekretärin Bärbl Mielich

Alexander Schoch hofft, dass die Integrationsmanager den Ehrenamtlichen im Landkreis die verdiente Entlastung bringen wird. Nur durch das große Engagement der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Menschen sei es bisher möglich gewesen die Integration voranzutreiben. Ein schönes Beispiel für Jugendbeteiligung wurde mit dem Projekt „Mobil im Tal“ vorgestellt. Die jugendlichen Initiatoren stellten ihr Projekt vor und machten deutlich, dass die Jugend im Elztal interessiert und engagiert an der Gestaltung ihres Umfeldes mitwirkt. „Jugendbeteiligung ist unverzichtbar und zukunftsweisend und wir können nur davon profitieren. Ich freue mich über die Arbeit in diesem Bereich, wie zum Beispiel von Udo Wenzl, der gemeinsam mit den Jugendlichen dieses Projekt begleitet hat, so sagte der Abgeordnete.

 

 

 

 

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