Heinrich Kunz, Inhaber und Geaschäftsführer Aquaservice, demonstriert Alexander Schoch und Bürgermeister Roland Tibi das Reinigungsergebnis einer Malerrolle

Alexander Schoch zum Gemeindebesuch in Elzach

Im Rahmen seiner Gemeindebesuche im Wahlkreis war der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch in Elzach. Er sprach mit Bürgermeister Roland Tibi über die aktuellen Projekte und Anliegen der Gemeinde im Elztal.
Im Bereich des Straßenbaus werden die guten Nerven der Elzacher im Lauf des Jahres weiterhin gefragt sein: die B294 wird in den Sommerferien abschnittsweise saniert. Man sei bemüht, geeignete Umfahrungsmöglichkeiten zu finden, um die Verkehrsbehinderungen so weit wie möglich zu reduzieren, berichtete der Bürgermeister. Der Radwegausbau entlang der B294 (Bereich Pelzmühle) kann beginnen, entlang der L107, soll der Radwegausbau am besten gleichzeitig mit der nötigen Fahrbahnerneuerung erfolgen.
Weiterhin sprachen die Politiker über den Ausbau der Windkraft, der aus ihrer Sicht zügig und konsequent entlang des Flächennutzungsplans erfolgen sollte. Für die geplanten fünf Windräder wurde inzwischen eine Ausgleichsfläche von 98ha Wald von der Gemeinde zur Verfügung gestellt, der Flächennutzungsplan steht seit 2015. Zur Versachlichung der bisweilen emotional geführten Debatte um die Windräder im Elztal sei das Forum Energiedialog, das vom Umweltministerium unterstützt wichtig gewesen, berichtete Tibi.
Der Breitbandausbau geht voran, leider können nicht alle Einwohner der Gemeinde davon profitieren. Einzelne Häuser liegen zu weit außerhalb, als dass ein Anschluss an die bestehenden Netze finanziell aktuell möglich wäre. Man suche nun nach Modelle, von denen auch außerhalb gelegene Gehöfte profitieren können. Für den Landtagsabgeordneten ist der Breitbandausbau eigentlich eine Form der Daseinsvorsorge und muss entsprechend konsequent auch für Gebiete außerhalb der Zentren ausgebaut werden.

 

Aquaservice-Inhaber und Geschäftsführer Heinrich Kunz (links) erläutert Alexander Schoch seine Reinigungsanlagen

Anschließend besuchten beide gemeinsam die Aquaservice GmbH. Hier werden Anlagen zur Werkzeug- und Wasserreinigung entwickelt und gebaut, die es ermöglichen z.B. Malerwerkzeuge mit wenig Wasser zu reinigen und die Farbpartikel anschließend aus dem Wasser zu filtern, so dass keine Rückstände im Abwasser landen. Geschäftsführer und Inhaber Heinrich Kunz stellte die Anlagen zur Werkzeug- und Wasserreinigung vor und berichtete von seinen Erfahrungen im Vertrieb. In Frankreich, wohin er seine Anlagen ebenfalls vertreibt, gebe es Zuschüsse für die Betriebe, die sich eine solche Reinigungsanlage anschaffen. Auch sei dies gesetzlich vorgeschrieben. In Deutschland fehlten hierfür klare Richtlinien, weshalb noch zu wenige der kleineren Betriebe ihre Werkzeuge entsprechend reinigen. Damit landen die Farbrückstande in den Kläranlagen, die dadurch erheblich belastet werden.

„Solche einfach anzuwendenden und verhältnismäßig günstigen Anlagen ermöglichen es auch kleineren Betrieben, ihre Werkzeuge gründlich und gleichzeitig umweltfreundlich zu reinigen. Dass solche innovativen und nachhaltigen Ideen auch zu wirtschaftlichem Erfolg führen können, sieht man bei Aquaservice,“ sagte Alexander Schoch

 

 

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