Fleißige Bienenvölker sind wichtig für Artenvielfalt

„Bienen haben einen unersetzbaren Wert für Mensch und Natur“ betont der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch anläßlich  des Todestag des Heiligen Ambrosius von Mailand, Schutzpatron der Bienen am 4. April 2017. „Wir müssen alle dafür Sorge tragen, die Lebensbedingungen für Honigbienen und Wildbienen zu verbessern, denn der Großteil unserer Pflanzen ist auf ihre Bestäubung angewiesen, um Früchte zu bilden. Ohne Bienen und die anderen Bestäuber gibt es kein Obst und andere Nahrungsmittel für uns Menschen. Aber auch aus Artenschutzgründen ist es wichtig, die Vielfalt der Bienen- und Hummelarten zu bewahren“, erklärt das Mitglied des Ausschusses für ländlichen Raum und Verbraucherschutz des Landtages von Baden-württemberg Alexander Schoch. Bienenhaltung im ländlichen, wie im städtischen Raum bringt nicht nur ein Beitrag zu mehr Natur, sondern sensibilisiert Menschen für den Schutz von Natur und Artenvielfalt.“

Durch den Trend des urbanen Gärtnerns und die vermehrte Ansiedlung von Imkereien gibt es auch im städtischen Raum wieder einen langsamen, aber stetigen Zuwachs an Bienenbeständen. Besorgniserregend sind die Zahlen in einigen ländlichen Bereichen. „Einer der größten Verursacher für den Rückgang der Wildbienen in den ländlichen Regionen sind die moderne Landwirtschaft mit nur für kurze Zeit blühenden Monokulturen. Außerdem geht leider die Anzahl an kleinräumigen Landschaftselementen wie Hecken, blühende Wiesen oder auch Streuobst immer noch zurück. Dadurch stehen den Insekten weniger Nistmöglichkeiten und alternative Nahrungsquellen zur Verfügung. Aber auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Insektiziden bedroht die Vielfalt von Bienen und anderen Bestäubern. Deshalb ist es auf allen Ebenen wichtig, hier gegenzusteuern.“

Für Alexander Schoch sollten Agrarumweltmaßnahmen wie die bienenfreundliche Bewirtschaftungsformen in der Landwirtschaft deutlich gefördert werden. Dazu zählten z.B.  die Anlage von Blüh- und Ackerrandstreifen, ein bienengerechter Zwischenfruchtanbau, der Anbau vielfältiger Ackerkulturen, die Pflege von Streuobstwiesen, eine verstärkte Förderung des ökologischen Landbaus sowie die Zusammenarbeit zwischen Imkern und Landwirten. „Wichtig ist aber auch auf EU-Ebene ein umfassendes Verbot von Insektiziden zum Schutz von Honig- und Wildbienen und anderen Insekten wie den gefährdeten Schlupfwespenarten“, so Alexander Schoch.

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