Land baut Radnetz in der Region aus

Pressemitteilung Nr. 24/2017
Emmendingen, den 24.03.2017

Alexander Schoch, MdL: „Das Land macht das Rad für den Alltag attraktiver und investiert in die Infrastruktur“ im Landkreis Emmendingen

Der Raum Emmendingen profitiert von den heute vorgestellten Bauprogrammen des Landes für Radwege an Landes- und Bundesstraßen. Im Landkreis sind Radwege an der L186, B3 und B294 im Bauprogramm für 2017 dabei: in Waldkirch-Buchholz wird die Elzbrücke gebaut (L186), die bisherige Radweglücke zwischen Kenzingen-Hecklingen und Malterdingen an der B3 wird geschlossen und an der B 294 wird ein Radweg zwischen Elzach und Pelzmühle entstehen.

„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radwege verbessert sich die Infrastruktur im Landkreis Emmendingen deutlich“, betont MdL Alexander Schoch, der sich besonders über die Baumaßnahme „Elzbrücke Buchholz“ freut, für deren Realisierung er sich jahrelang engagiert und in verschiedenen Vorort-Terminen, sei es mit der Staatssekretärin Dr. Gisela Splett sowie Vertretern aus Regierungspräsidium, Landratsamt und Stadt Waldkirch von der Dringlichkeit der Maßnahme überzeugt hat. Mit dem Bau der Brücke wird nun eine Gefahrenstelle beseitigt.

„Wir wollen das Rad auch für den Alltag attraktiver machen. Dafür brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Mittelfristig wollen wir erreichen, dass 20 Prozent aller Wege in Baden-Württemberg auf dem Fahrrad zurückgelegt werden.“

Das Land hat 2016 eine umfassende Radstrategie sowie die Pläne für ein Alltagsradnetz Baden-Württemberg beschlossen. „Nahezu alle Bürgerinnen und Bürger besitzen und nutzen ein Fahrrad. Wir räumen der notwendigen Infrastruktur daher hohen Stellenwert ein“, erklärt der Abgeordnete.  Das Land geht den Radwegebau strategisch an – es analysiert, wo besonders viele Pendler unterwegs sind, an welchen Stellen es nachweislich Ausbau-Bedarf gibt, wo das Potential hoch ist, dass die Menschen öfter aufs Rad umsteigen, etc. Entsprechend wird das Gesamtprojekt „Radnetz Baden-Württemberg“ Schritt für Schritt umgesetzt. Bis 2030 soll es auf 7000 Kilometern neu gebauter, erweiterter bzw. besser miteinander vernetzter Radwege alle Ober- und Mittelzentren über Hauptrouten nach einheitlichem Standard verbinden. Wichtig ist dem Abgeordneten Schoch dabei die enge Abstimmung mit den Kommunen. Diese haben den Bau von Radwegen in eigener Zuständigkeit in den vergangenen Jahren ebenfalls deutlich intensiviert. „Wir wollen eine Infrastruktur, die sinnvoll vernetzt ist und den lokalen Bedürfnissen entspricht“, so Schoch.

Das Land unterstützt daher die Kommunen durch eine Zustandserfassung der Wege und Handreichungen, um etwa eine einheitliche Beschilderung sicherzustellen. Bis Ende 2017 wird das Land zudem selbst insgesamt 1,4 Millionen Euro in eine durchgehende und einheitliche Beschilderung investiert haben.

Hintergrund:

An Bundesstraßen beginnen die Regierungspräsidien 2017 Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von 6 Mio. Euro (18 KM), an Landesstraßen mit einem Volumen von 19 Mio. Euro (59 KM)

Für Projekte aus Förderprogramm für kommunale Infrastruktur sind 2017 über 21 Millionen Euro eingeplant.

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