Alexander Schoch im Gespräch mit Bewohnern des Hauses Rheinaue in Wyhl

Alexander Schoch macht Pflegepraktikum im Haus Rheinaue in Wyhl

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) organisiert seit vielen Jahren im Rahmen eines Projekts „Praxis für die Politik“ Praktika für Abgeordnete. Bei dieser Gelegenheit kommen die Politiker in Kontakt mit den Pflegebedürftigen, die ihnen von ihrem Alltag und ihren Bedürfnissen berichten können. Im Gespräch mit den Mitarbeitern und Betreibern der Einrichtung besteht die Möglichkeit zum Austausch über die Arbeit in der Pflege.

Alexander Schoch nutzte die Gelegenheit und meldete sich im Haus Rheinaue der BeneVit-Gruppe, die dem bpa angehört, in Whyl zum Dienst als Kurzzeitpraktikant. Neben Berthold Denzel vom bpa kam auch Kaspar Pfister, Geschäftsführer und Inhaber der BeneVit-Gruppe, nach Wyhl. Er erläuterte dem Abgeordneten das Konzept der Gruppe: BeneVit betreibt in ganz Deutschland als Dienstleister ambulante Dienste, verschiedene Wohnformen für ältere Menschen und voll- und teilstationäre Einrichtungen.

Alexander Schoch gratuliert einer Bewohnerin des Hauses Rheinaue zum Geburtstag

Kennzeichnend für die Einrichtungen  von BeneVit ist das sog. „Hausgemeinschaftskonzept“. Die Bewohner der Pflegeeinrichtung leben in Wohn- und Essräumen in Gemeinschaften zusammen. Sie kochen und essen zusammen und gestalten gemeinsam den Tagesablauf.

Im Haus Rheinaue wird außerdem ein neues Modellvorhaben umgesetzt: Elemente der ambulanten Versorgung werden mit stationären Elementen kombiniert. Die Bewohner und ihre Angeörigen können beispielsweise individuelle Zusatzleistungen wählen; die Betreuung wird ganz auf die Bedürfnisse des Bewohners zugeschnitten. Nach einem Hausrundgang konnte Alexander Schoch einer Bewohnerin der Einrichtung zum Geburtstag gratulieren und mit den Senioren ins Gespräch kommen.

Beim anschließenden Austausch zu aktuellen Themen aus Sozialpolitik und Pflege berichteten auch Einrichtungsleitung Astrid Mayer und Pflegedienstleitung Kerstin Guckelberger von ihrem Arbeitsalltag.

Schoch zeigte sich beeindruckt von der Einrichtung: „Mit dem Wohn-, Teilhabe- und Pflegesetz haben wir den Rahmen für innovative und individuelle Betreuungsmöglichkeiten von Pflegebedürftigen geschaffen. Ich freue mich, wenn Einrichtungen wie das Haus Rheinaue diese Möglichkeiten ausschöpfen. Wir haben natürlich auch das Interesse, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern und werden die vom Haus Benevit im Gespräch eingebrachten Anregungen prüfen und weitere Gespräche führen.“

 

Kaspar Pfister (Geschäftsführer und Inhaber der BeneVit Gruppe), Astrid Meyer (Einrichtungsleitung), Alexander Schoch und Kerstin Guckelberger (Pflegdienstleitung BeneVit mobil).

 

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