Alexander Schoch (4. v. links) mit Thomas Marwein (2.v.rechts) am Endinger Bahnhof

Alexander Schoch mit dem Lärmschutzbeauftragten Thomas Marwein bei der BI-Kaiserstuhlbahn in Endingen

Die Bürgerintitiative Kaiserstuhlbahn setzt sich seit ihrer Gründung für Lärmschutz der Anwohner der Kaiserstuhlbahn. Als deren Elektrifizierung beschlossen wurde traf das in der Bevölkerung entlang der Strecke nicht nur auf freudige Reaktionen. Die Erfahrungen, die auf der Strecke der Münstertalbahn mit den Talent-2 Zügen gemacht wurde, wollte man am Kaiserstuhl nicht machen.

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Volker Ruth (3. v. links) erläutert die Lärmsituation am Betriebshof der SWEG

Alexander Schoch, der bereits im Frühjahr eine Informationsveranstaltung der BI besucht hatte, hatte nun den neuen Lärmschutzbeauftragten der Landesregierung, Thomas Marwein, zu einem Termin in Endingen eingeladen. Die beiden Abgeordneten der Grünen wollten sich vor Ort über die Anliegen der Bürgerinitiative informieren. Empfangen wurden sie von Vertretern der Bürgerinitiative, darunter deren Sprecher Volker Ruth, Lothar und Gerd Meyer, der stellvertretenden Bürgermeisterin von Endingen, Bettina Stumpf-Maroska, und Bernd Meyer von der EFG-Fraktion des Endinger Gemeinderates.Man sei nicht gegen die Elektrifizierung der Strecke, betonten die Vertreter der BI, sorge sich aber speziell in Endingen, wo die beiden Strecken der Kaiserstuhlbahn sich treffen, um die Lärmbelastung.

Die SWEG, die die Strecke zurzeit betreibt, nutzt Endingen nicht nur als Haltebahnhof. Hier wird auch rangiert, repariert und gereinigt, was einen erheblichen Teil des Lärms ausmacht.

Nach der Vergabe der einen Teilstrecke an die DB-Regio hofft man in Endingen, dass der Betreiber nicht die bisher von der SWEG genutzten Hallen zur Wartung und Reparatur benutzen wird, sondern das Angebot der Stadt Endingen wahrnimmt, eine Fläche außerhalb der Stadt dafür zu nutzen. Dass jedoch auch die Gleise, die in die Hallen am Endinger Bahnhof führen, elektrifiziert werden sollen, zweifeln die Vertreter der BI daran. DSCF5315

Alexander Schoch wies darauf hin, dass es nun wichtig sei zu klären, ob die geltenden Lärmgrenzwerte eingehalten würden. Wenn nicht, so der Abgeordnete, müssten die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden. Ein Betriebshof außerhalb der Stadt wäre für den Lärmschutz der Stadt auch aus seiner Sicht wünschenswert.

Thomas Marwein versprach, sich in Stuttgart für die Anliegen der BI einzusetzen.

Lothar Meyer (links) von der BI-Kaiserstuhlbahn und Thomas Marwein MdL

 

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Die Badische Zeitung berichtete am 05.10.2016

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