Land fördert Kenzingen, Denzlingen und Waldkirch mit Simonswald und Gutach-Bleibach im Kreis Emmendingen bei Integrationsarbeit

PRESSEMITTEILUNG Nr.: 51/2016
Emmendingen, den 23.06.2016

Der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch MdL freut sich über die im Landkreis in den Kommunen Kenzingen, Denzlingen und Waldkirch geförderten Stellen in der Integrationsarbeit.

Die Landesregierung stellt in diesem Jahr zusätzlich 5,6 Millionen Euro für kommunale Integrations- und Flüchtlingsbeauftragte zur Verfügung. Neben den in der Förderrunde 2016 bereits bewilligten 161 Anträgen können dadurch weitere 108 Kommunen einen Integrations- und Flüchtlingsbeauftragten einstellen bzw. eine vorhandene Stelle aufstocken. Einen Förderzuschlag haben auch drei Projekte im Landkreis Emmendingen erhalten. Der grüne Landtagsabgeordnete Alexander Schoch begrüßt dies ausdrücklich: „Damit erkennt das Land den unschätzbar großen Anteil der Helferinnen und Helfer bei der Integrationsarbeit an und fördert sie in ihrer Arbeit.“

So erhält Denzlingen eine Förderung für die Arbeit eines/r Flüchtlingsbeauftragte/n. Auch Kenzingen kann sich über die Unterstützung des/der Flüchtlingsbeauftragte/n freuen. In Waldkirch und den Gemeinden Simonswald und Gutach-Bleibach wird ebenfalls eine neue Stelle eingerichtet. „Damit stellen wir sicher, dass die gute Integrationsarbeit im Landkreis Emmendingen weiter verbessert wird“, so Schoch. Denn gerade in den Kommunen vor Ort finde der Löwenanteil der Integrationsarbeit statt. „Den Integrationsbeauftragten kommt dabei eine besondere Scharnierfunktion zu. Sie bringen die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die Vertreter der Kommunen und Landkreise sowie die Flüchtlinge zusammen“, betont Schoch.

Mit der zweiten außerplanmäßigen Tranche an geförderten Projekten reagiert die Landesregierung auf den großen Bedarf der Kommunen an Fachleuten, die vor Ort die Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer koordinieren und als zentrale Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Themen Integration und Flüchtlinge fungieren. Die nächste reguläre Förderrunde war ursprünglich erst für das kommende Jahr geplant.

 

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