Land baut Radnetz in der Region aus

Alexander Schoch, MdL: „Grün-Rot macht das Rad für den Alltag attraktiver und investiert in die Infrastruktur“

 

Der Raum Emmendingen profitiert von den heute vorgestellten Bauprogrammen des Landes für Radwege an Landes und Bundesstraßen. Auf dem Maßnahmenplan für Radwege an Landesstraßen 2017-2020 befinden sich der Radwege-Lückenschluss zwischen Kenzingen-Hecklingen und Malterdingen an der B 3, der Radweg RW Elzach – Pelzmühle an der B 294 und der Neubau des Radweges Buchholz Elzbrücke an der L 186.

Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radwege verbessert sich die Infrastruktur im Raum Emmendingen deutlich“, betont MdL Alexander Schoch. Erst letzten Sommer fuhr der Abgeordnete verschiedenste Radwege im Landkreis mit Bürgern ab, um sich ein Bild zu machen. „Wir wollen das Rad auch für den Alltag attraktiver machen. Dafür brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege“, erklärt Schoch. „Mittelfristig wollen wir erreichen, dass 20 Prozent aller Wege in Baden-Württemberg auf dem Fahrrad zurückgelegt werden.“

Im Januar hat die grün-rote Landesregierung eine beispielhafte und umfassende Radstrategie sowie die Ausbaupläne für ein Alltagsradnetz Baden-Württemberg beschlossen. „Nahezu alle Bürgerinnen und Bürger besitzen und nutzen ein Fahrrad. Grün-Rot räumt der notwendigen Infrastruktur daher den entsprechenden Stellenwert ein“, erklärt der Grünen Politiker. Wichtig ist dem Abgeordneten dabei die enge Abstimmung des Landes mit den Kommunen. Diese haben den Bau von Radwegen in eigener Zuständigkeit in den vergangenen Jahren ebenfalls deutlich intensiviert. „Wir wollen eine Infrastruktur, die sinnvoll vernetzt ist und den lokalen Bedürfnissen entspricht“, so Schoch.

Das Land unterstützt daher die Kommunen durch eine Zustandserfassung der Wege und Handreichungen, um etwa eine einheitliche Beschilderung sicherzustellen.

Alexander Schoch begrüßt außerdem, dass inzwischen auch die Bundesregierung aktiv wird. Diese hat eigene Förderprogramme für Kommunen aufgelegt, die mehr Straßenraum und barrierefreie Stellplätze für Fahrräder schaffen oder Ladestationen für E-Bikes. „Auf allen politischen Ebenen haben die Entscheidungsträger erkannt, wie groß der Bedarf vor Ort nach einem Ausbau der Infrastruktur ist“, so Schoch.

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