Schoch in der BDH Klinik

Schoch informiert sich bei der BDH-Klinik

Die BDH-Klinik Elzach setzte in der vergangenen Woche ihre Reihe politischer Arbeitsgespräche fort. Auf der Agenda stand ein Informations- und Meinungsaustausch der Klinikleitung (Geschäftsführer Daniel Charlton, Ärztlicher Direktor Prof. Claus Wallesch) mit Landtagsabgeordneten.
Alexander Schoch , seit 2011 für die Grünen als Abgeordneter des Landkreises Emmendingen im Stuttgarter Landtag, ist unter anderem Arbeitsmarktpolitischer Sprecher seiner Fraktion. Als solcher interessierte er sich im Zusammenhang der aktuellen Debatte um die Flüchtlingspolitik für die Möglichkeiten der Integration von qualifizierten und motivierten Migranten mit Bleibeperspektive. Die BDH-Klinik Elzach ist nicht nur die größte Einrichtung für neurologische Frührehabilitation in Baden-Württemberg, sondern betreibt auch eine staatlich anerkannten Schule für Krankenpflegehilfe und bietet darüber hinaus eine dreijährigen Aus- oder Weiterbildung zur examinierten Altenpflegefachkraft oder zur examinierten Gesundheits- und Krankenpflegefachkraft an. „Wir schaffen wir nicht nur Arbeitsstellen, sondern bilden zukünftige Fachkräfte auch aus, weil wir sie angesichts der demographischen Entwicklung und des prospektiven Bedarfs am Gesundheitsmarkt dringend brauchen werden.“, sagte Charlton. Charlton und Wallesch betonten die Chancen, den Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften und die Möglichkeiten zur Qualifikation und Integration von Flüchtlingen und Migranten in den Arbeitsmarkt erfolgreich kombinieren zu können. Allerdings: „Der Schlüssel ist die Sprachqualifikation“, so Charlton.
Mit Schoch betonte man übereinstimmend die Wichtigkeit konkreter Maßnahmen und sinnvoller Kooperationsmöglichkeiten zwischen staatlichen Stellen, Behörden, weiteren Institutionen und Akteuren am Gesundheitsmarkt wie der BDH-Klinik Elzach. Auch bei einem weiteren Thema bestand Einigkeit: wichtige Gesundheitsstandorte wie die BDH-Klinik Elzach müssen durch eine angemessene Verkehrsanbindung wie etwa den Halbstundentakt der Elztalbahn gestärkt werden.

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

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