Alexander Schoch und Edith Sitzmann besuchen besuchen Schmolck

Grünen-Politiker informierten sich über die Ausbildungssituation aus erster Hand: Sitzmann und Schoch besuchen das Autohaus Schmolck in Emmendingen

Die Fraktionsvorsitzende Edith Sitzmann (Grüne) besuchte auf Einladung des Landtagsabgeordneter Alexander Schoch (Grüne) das Mercedes-Benz Autohaus Schmolck in Emmendingen. Die Geschäftsführer Bernhard Schmolck, Jürgen Henninger und der Marketing Leiter Michael Gleichauf empfingen auch Rolf Buselmeier, den Obermeister der KFZ-Innung Emmendingen und Michaela Ecker, die Grünen-Zweitkandidatin für den Wahlkreis Emmendingen.

 

Das Unternehmen wurde vor mehr als 60 Jahren als Landmaschinenbetrieb gegründet. Schnell stieg die Nachfrage der Kunden, auch Personenkraftwagen zu vertreiben und zu reparieren. Seither ist Schmolck kulturell und menschlich mit der Region fest verwachsen. Schmolck beschäftigt heute 300 Mitarbeiter an drei Standorten. Das mittelständische Unternehmen wurde auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt von einer Fachzeitschrift als bester Gebrauchtwagenhändler Deutschlands ausgezeichnet. Ebenso erhielt Schmolck 2015 von der Handwerkskammer Freiburg die Ehrung als bestes Handwerksunternehmen des Jahres und war unter den Top 10 der Ausbildungsbetrieben deutschlandweit. Nach Henninger ist die Bildung unser wichtigster Rohstoff für unser Ländle und fühlt sich verantwortlich für eine gute Ausbildung. Durch die Auszeichnungen Ihrer Auszubildenden und die niedrige Fluktuation fühlen sich die Geschäftsführer bestätigt.

 

„Das Handwerk ist das Fundament unserer Wirtschaft.“, so der arbeitsmarktpolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion Alexander Schoch. Edith Sitzmann ergänzt: „Die duale Ausbildung ist ein Eckpfeiler für den Nachwuchs der mittelständischen Wirtschaft und dem Handwerk. Der hohe Ausbildungsstand der Fachkräfte bildet den Grundstock für die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der baden-württembergischen Wirtschaft.“ Grün-Rot hat das berufliche Schulwesen in Baden-Württemberg gestärkt und weiterentwickelt. Die Landesregierung unterstützt das berufliche Schulwesen 2015/2016 mit zusätzlichen 10 Millionen Euro im Jahr. Um den passgenauen Übergang in die duale Berufsausbildung zu verbessern und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden, arbeiten in vier Modellregionen Schule, Arbeitsagentur und Wirtschaft zusammen. Auszubildende mit Unterstützungsbedarf werden in der Berufsschule durch einen sonderpädagogischen Dienst gefördert.

Um den Fachkräftemangel konsequent anzugehen und um die Attraktivität und die Bedeutung der dualen Ausbildung zu fördern, hat GRÜN-ROT das Schulfach Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung in allen allgemeinbildenden Gymnasien eingeführt. So haben die Schülerinnen und Schüler nun bereits ab der Klasse 7 die Möglichkeit sich mit ihrer Berufswahl auseinander zu setzen und es wird Ihnen auch das Handwerk als solide Alternative zum Studium näher gebracht. Hier sind Unternehmen wie Schmolck gefragt oft in Schulen zu gehen und ihre Lehrberufe zu präsentieren.

 

„Die Wertschätzung der beruflichen Bildungswege muss in der öffentlichen Wahrnehmung dringend deutlich gesteigert und international selbstbewusster dargestellt werden,“ resümiert die Fraktionsvorsitzende. „Unternehmen wie Schmolck haben mit ihren gut ausgebildeten Mitarbeiterrinnen und Mitarbeitern sehr gute Chancen auf den Märkten der Zukunft zu bestehen. Sie tragen zu einer leistungs- und wettbewerbsfähigen Industrie bei, die ein erfolgreiches und nachhaltiges Wirtschaften am Standort Baden-Württemberg möglich macht.“ Für die beiden Abgeordneten sei klar, dass die Politik ihren Teil dazu beitragen müsse, dass die Qualität der Ausbildung erhalten bzw. verbessert werden.

Neben der Ausbildungs- und Fachkräftethematik wurde auch über das Thema Elektromobilität diskutiert. Baden-Württemberg hat inzwischen eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung neuer, umwelt- und klimafreundlicher Formen der Mobilität eingenommen so Alexander Schoch. Im Zentrum steht dabei die Elektromobilität mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Sie bietet große Chancen, einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende zu leisten und die klimaschädlichen Emissionen des Straßenverkehrs zu reduzieren. So wurde die „Modellregion E-Mobilität Ländlicher Raum“ im Naturpark Südschwarzwald gestartet. Ziel des Projektes ist es, zusammen mit Kommunen und Unternehmen aus der Region zukunftsweisende Lösungsansätze zu entwickeln. Mit diesen soll Mobilität im ländlichen Raum – insbesondere für Unternehmen und Mitarbeiter – wirtschaftlicher, besser und nachhaltiger organisiert werden. Gemeinsam stellte man fest, dass es hier sehr wichtig sei eine attraktive Infrastruktur zu schaffen und Anreize zu bieten um der Elektromobilität zum Erfolg zu verhelfen.

 

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