v.l.n.r: Karin Doulis, Vorstand, Christian Schreiber, Elternverteter, Michael Löser, Geschäftsführung Freie Walddorfschule, Thomas Poreski, MdL, Alexander Schoch, MdL, Isabel Markopolsky, Lehrerin

Poreski und Schoch besuchen die Freie Walddorfschule in Emmendingen

Der inklusionspolitische Sprecher der Landtagsfraktion Thomas Poreski (Grüne) besuchte auf Einladung des Landtagsabgeordneten Alexander Schoch (Grüne) die Freie Waldorfschule Emmendingen. Der Reutlinger Abgeordnete Thomas Poreski ist sozialpolitischer Sprecher, Sprecher für Behinderte Menschen/Inklusion und Sprecher für Jugend, Kinder und Familie der grünen Landtagsfraktion von Baden-Württemberg. Er informierte sich über die Waldorfschule und die Klage gegen die Zuschusskürzung des Landes vor dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg.

 

Die Freie Waldorfschule Emmendingen ist eine einzügige, inklusive Waldorfschule mit den Klassen eins bis zwölf. Zurzeit besuchen rund 280 Schülerinnen und Schüler die Schule. Seit der Gründung der Schule 1995 wird das Thema Inklusion intensiv verfolgt. Offenheit für neue Wege auf der Grundlage der Waldorfpädagogik und der anthroposophischen Heilpädagogik prägen den Alltag und das Schulleben, erklärte der Geschäftsführer Michael Löser.

 

2010 hat die Schule eine Klage  gegen das Land und wegen einer Zuschusskürzung für die Schüler mit Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot eingereicht. Das Land hat einen Vergleich angeboten. Da die beklagte Zuschusskürzung deutlich unterhalb der Zuschüsse einer Sonderschule bleiben, ist das Vergleichsangebot des Landes für die Walddorfschule nicht ausreichend. Poreski und Schoch versuchen zu einer tragbaren Lösung beizutragen. Inklusion und die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung sind für die grün-geführte Landesregierung ein besonderes Anliegen. Die Regierung setzt sich mit Nachdruck für eine Gesellschaft ein, in der alle teilhaben können, so wie sie sind. Inklusive Bildung fördert jedes Kind, damit es seine ganz persönlichen Potenziale entfalten kann. „Wir haben jetzt bundesweit eines der modernsten Gleichstellungsgesetze“, so Thomas Poreski. Seit in Kraft treten des Landesbehindertengleichstellungsgesetzes sind die Interessensvertretung von Menschen mit Behinderung rechtlich verankert. So hat der Landkreise Emmendingen einen ehrenamtliche Behindertenbeauftragten installiert.

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