Die Veranstaltung zur Offenburger Erklärung machte Mut

Für Alexander Schoch war die Teilnahme an der gestrigen Veranstaltung im traditionsreichen evangelischen Gemeindezentrum in Weisweil zum einen nochmal ein schönes Treffen mit vielen ehemaligen Aktionisten gegen das AKW Wyhl und guten Gesprächen über die Aktionsformen der siebziger und achtziger Jahre und zum anderen ein Blick in die Gegenwart unter dem Aspekt der Wirkung die z. B. dieses Offenburger Erklärung hatte. Der 31. Januar 1976: nach vier Verhandlungsrunden kommt die „Offenburger Vereinbarung“ der Bürgerinitiativen mit der Landesregierung Baden-Württemberg zustande, die mit großer Skepsis von den Bürgerinitiativen angenommen wird. Es war das erste mal, dass mit einer Bürgerinitiative verhandelt wurde und Vereinbarungen getroffen wurden. Verständlich dass da in Richtung Regierung noch Skepsis bestand.

Diese Pionierleistung hat bis in die Gegenwart gewirkt und mit dazu beigetragen, dass heute z.B. eine solche Vereinbarung mit Bürgerinitiativen, Bundesbahn und Regierung zustande gekommen ist für den autobahnparallelen Ausbau der Rheintalbahn.

Auch Bürgerbeteiligung und Volksabstimmungen wurden in der Landesverfassung deutlich besser verankert und die Hürden verringert, was sich im Endeffekt auch auf den Widerstand gegen das AKW Wyhl und der Offenburger Erklärung zurückführen lässt.

 

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