Alexander Schoch besucht Landwirtschaftsbetrieb in Freiamt

Auf seiner Landwirtschaftstour durch den Landkreis besuchte MdL Alexander Schoch auch den Betrieb der Familie Reinbold in Freiamt.
Landwirt Friedrich Reinbold freute sich vom BLHV den Kreisverbandsvorsitzenden Stefan Engler, Geschäftsführer Ulrich von der Horst und Otmar König sowie Christoph Höfflin vom Südhof in Denzlingen und benachbarte Landwirte auf seinem Hof zu begrüßen.Die Familie Reinbold bewirtschaftet 40 Ha Grünland und 80 Ha Ackerland. In den Ställen stehen rund 70 Milchkühe und die Nachzucht der weiblichen Kühe. Friedrich Reinbold übernahm den Betrieb 1987 von seinen Eltern, 2001 gründete er eine GbR mit seinem Sohn. Die Hofnachfolge ist geklärt, da beide Söhne den Betrieb in Zukunft im Vollerwerb weiterführen möchten, worüber Friedrich Reinbold froh ist. In einem normalen Jahr reicht das Grundfutter von den eigenen Feldern zur Versorgung des Viehs aus. In diesem Jahr musste, wegen der enormen Trockenheit, Futter dazu gekauft werden. Der Milchpreis ist nach einem Zwischenhoch wieder auf rund 33 Cent gefallen. Doch um wirtschaftlich produzieren zu können brauchen die Landewirte mindestens 40 Cent, so Reinbold. Das meiste Geld streicht der Handel ein, insbesondere die Discounter geben die Preise vor, sie versuchen den Markt zu diktieren. Um in Zukunft wirtschaftlich zu produzieren, müssen weiterhin viele Anstrengungen unternommen werden. Politik und Verbände müssen sich gemeinsam für die Landwirte in der Region einsetzen. „Unser größter Standortvorteil ist die Marke Schwarzwald. Wir können über die Regionalität punkten. Damit muss beim Verbraucher noch viel stärker geworben werden. Wir können froh und stolz sein, dass in Freiamt noch 10 Vollerwerbslandwirte die Flächen bewirtschaften.“, so Alexander Schoch. Es gibt viele Problem mit denen sich die Landwirte konfrontiert sehen. So ist es ihnen nicht gestattet steuerliche Rücklagen für schlechte Jahre zu bilden, das Umbruchverbot im Grünland wird viel zu unflexibel gehandhabt und ein zukünftiges Bewirtschaftungsverbot von Gewässerrandstreifen bereit ihnen ebenfalls Kopfzerbrechen, so Engler. Alexander Schoch nahm viele Anregungen für die politische Arbeit mit und dankte Friedrich Reinbold für den Einblick in den Betrieb. „Ich freue mich, dass Ihre Söhne in Zukunft den Betrieb fortführen wollen. Und ich hoffe, dass es uns gemeinsam gelingen wird, die Rahmenbedingungen für die heimische Landwirtschaft so zu verbessern, dass ein Haupterwerbsbetrieb wie der der Familie Reinbold auch in Zukunft bestehen kann.“

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