Ortskernsanierung fördert Attraktivität und Lebensqualität von Forchheim und fördert örtliche Wirtschaft

Im Rahmen seiner Landkreistour besuchte der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch (Grüne) die Gemeinde Forchheim und führte ein Informationsgespräch mit Bürgermeister Johann Gerber im Rathaus, um unteranderem über das Sanierungsvorhaben „Erneuerung Ortskern“ zu sprechen.

Der Ortskern der Gemeinde Forchheim soll umfassend erneuert werden. Die Gemeinde will den Pfarrsaal sowie das Rathaus abbrechen, das Pfarrhaus zum Rathaus umbauen und ein neues Gemeindezentrum bauen.

Hierzu wurde ein Bebauungsplan erstellt und über das Konzept wurde 2012 ein Bürgerentscheid durchgeführt. Das Konzept wurde mit 78% der Wähler angenommen. Alexander Schoch hatte sich für den Ausbau des ehemaligen Pfarrhauses, so insbesondere in der Frage des Dachausbaus, beim Regierungspräsidium und beim Ministerium eingesetzt.

Aufgrund dieser positiven Rahmenbedingungen für die Ortskernsanierung und dem mit der Denkmalschutzbehörde vereinbarten Kompromiss kann nun mit dem Projekt fortgefahren werden. Bisher wurden im Landessanierungsprogramm (LSR) förderfähige Kosten von rund 1,6 Millionen ermittelt und Mittel von rund einer Million abgerufen. Es stehen noch Mittel von rund 650 000 Euro zur Verfügung. Die Vorhaben ab 2016 sind mit förderfähigen Kosten von knapp 1,8 Millionen Euro veranschlagt. Der Gemeinderat hat im September einen Antrag zur Aufstockung der Fördermittel im Landessanierungsprogramm gestellt. Alexander Schoch unterstützt den Aufstockungsantrag. „Durch die Förderungen werden wichtige Vorhaben umgesetzt, wodurch die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger erhöht wird und Arbeits- und Ausbildungsplätze werden im regionalen Handwerk gesichert.“, hebt Alexander Schoch hervor.

Die grün-rote Landesregierung fördert durch das Landessanierungsprogramm die Sanierung in Gemeinden und Städten. Die städtebauliche Erneuerung in Stadt und Land hat insbesondere zum Ziel, die gewachsene bauliche Struktur der Städte und Gemeinden zu erhalten und zeitgemäß fortzuentwickeln. Insgesamt wurden den baden-württembergischen Städten und Gemeinden im Jahr 2015 rund 205 Millionen Euro Finanzhilfen gestellt.

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