Alexander Schoch MdL, Leiterin der Kindertagesstätte Hildegard Himpel-Köninger, Bürgermeister von Rheinhausen Dr. Jürgen Louis

Informationsbesuch in Rheinhausen – Landtagsabgeordneter Alexander Schoch besucht das Generationenhaus St. Josef mit Bürgermeister Dr. Jürgen Louis

Im Rahmen seiner Gemeindebesuche informierte sich der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch beim Bürgermeister von Rheinhausen Dr. Jürgen Louis über aktuelle kommunalpolitische Themen wie Hochwasserschutz und Infrastrukturpolitik.

Um erhebliche Schäden beim Wildbestand und im Forst sowie einer flächendeckenden Vermüllung weiter Teile des Taubergießens zu vermeiden, setzt sich die Gemeinde Rheinhausen für eine Schließung bzw. Erhöhung der oberen Bresche im Leopoldskanal ein. Alexander Schoch sagte, dass mit den betroffenen Gemeinden eine einvernehmliche Lösung das Ziel ist. „Ein naturnaher und vorausschauender Hochwasserschutz ist ein wichtiges nachhaltiges Ziel für die grün-rote Landesregierung“, verdeutlichte Schoch. Das Land hat die Mittel für den Hochwasserschutz seit Regierungsantritt verdoppelt.
Der Bürgermeister und der Landtagsabgeordnete diskutierten über die Infrastrukturmaßnahmen der Gemeinde und Bürgermeister Dr. Louis hob die Konzeption des Generationenhauses St. Josef hervor. Das Haus ist einzigartig in Südbaden. Es vereinigt eine 7-gruppige Kindertagesstätte, einen Pflegebereich und ein Familienzentrum. Das inklusive Kaffeehaus „Café de la Vida“ rundet als Begegnungsstätte das interdisziplinäre Konzept ab. Dr. Louis betonte, dass das Café ohne die Ehrenamtlichen nicht zu bewältigen wäre.
Nach dem Motto „Gemeinsames Leben“ begegnen sich auch die Kinder und Senioren in den sog. „SeKi“ (Senioren und Kinder) Treffen, wie beispielsweise beim gemeinsamen Musizieren, Spielen und „Früher und Heute“-Geschichten. „Die Senioren erfahren Abwechslung in ihrem Leben und die Kinder lernen, dass das Alter im Leben dazu gehört“, erläuterte die Leiterin der Kindertagesstätte Frau Hildegard Himpel-Köninger. Jung und Alt profitieren sehr von dieser räumlichen Nähe. Bürgermeister Dr. Louis würde gerne noch weitere Synergiebereiche in die Nähe des Generationshauses dazu holen, wie einen Hausarzt, Apotheke und betreutes Wohnen. „Der demographische Wandel ist nicht abwendbar, aber kann so gestaltbar gemacht werden“, lobt Alexander Schoch. Die grün-rote Landesregierung unterstützt z.B. mit dem novellierten Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) die Kommunen bei der aktiven Anpassung an die veränderten demografischen Bedingungen und der Stärkung der Kommunen im ländlichen Raum.

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