25 Jahre Wiedervereinigung – heißt auch sich der Verantwortung gegenüber Flüchtlingen zu stellen

Zum 3. Oktober, der Tag der Deutschen Einheit und der Nationalfeiertag der Bundesrepublik erklärt der grüne Landtagsabgeordnete Alexander Schoch, dass im Jahr 1990 der Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes zum 3. Oktober 1990 erfolgte. Damit endete die Existenz eines Unrechtsstaates. Die DDR ein Land, indem Menschen verfolgt, inhaftiert und auch erschossen wurden, hat durch eine friedlichen Revolution ein Ende gefunden.

„25 Jahre Freiheit und Einheit“ so lautet das Motto für das 25-jährige Jubiläum der Einheit – dieses Motto ist uns eine Verpflichtung in unserem täglichen Handeln und auch aktuell in dem wir den Flüchtlingen gegenüber Solidarität zeigen.

Baden-Württemberg ist seit seiner Gründung durch Zuwanderung und Integration geprägt, deutsche Flüchtlinge und Vertriebene, Arbeitsmigranten, Aussiedlerfamilien, Spätaussiedler, ausländische Flüchtlinge und Asylsuchende haben hier in den letzten Jahren eine Heimat gefunden.

Jetzt kommen Menschen, die politisch verfolgt und vertrieben sind aus Syrien, dem Irak, Afghanistan, Eritrea, Somalia oder vom Westbalkan. 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. An den Außengrenzen Europas spielen sich jeden Tag dramatische Szenen ab, darum müssen wir Helfen und Hilfe anbieten. Deutschland kann nicht allen Helfen, aber in unseren Möglichkeiten müssen wir versuchen Hilfe zu leisten. Diesem Engagement müssen wir uns aus unserem christlichen Wertesystem und unserer Verfassung gegenüber verpflichtet fühlen.

In einem nun silberhochzeitfeiernden vereinten Deutschland stehen die Menschen in Baden-Württemberg und auch in unserem Landkreis zur Unterstützung der zu uns kommenden Flüchtlinge. Alexander Schoch möchte an dieser Stelle auch den 18 ehrenamtlichen Helferorganisation, den Sozialverbänden und Kirchlichen Organisationen sowie den Beschäftigten in den Verwaltungen für ihren unermüdlichen und engagierten Einsatz für die Flüchtlinge bedanken. „Willkommenskultur heißt aber auch, für die zu uns kommenden Flüchtlinge, die demokratische Grundordnung nicht in Frage zu stellen. Denn Willkommen findet auf der Grundlage unserer Verfassung statt“, so Alexander Schoch.

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