Bildunterschrift v.l.n.r: Bürgermeister von Wyhl Joachim Ruth, Josef König, Bürgermeister von Sasbach Jürgen Scheiding, Alexander Schoch MdL, Bürgermeister von Endingen Hans-J. Schwarz, Lore Kuhl AG Verkehr Endingen, Annette Greve Deutsche Kammer Schauspiele, Georg Ziser stellv. Ortsvorsteher von Jechtingen, Ulrich Timm, stellv. VdK – Kreisvorsitzender

Politische Radtour durch die Gemeinden Endingen, Sasbach und Wyhl

Der Grünen-Landtagsabgeordnete Alexander Schoch lud vergangene Woche zur Politischen Radtour von Endingen über Königschaffhausen, Jechtigen, Sasbach nach Wyhl und wieder zurück nach Endingen ein. Ziel der Tour, war es zum einen, sich ein Bild über die Priorität der Radwege sowie Bedarf und Umsetzung zu sprechen und über die Radstrategie des Landes zu diskutieren.

 

Zur Radtour konnte Alexander Schoch die Bürgermeister von Endingen Hans-J. Schwarz, von Wyhl Joachim Ruth und von Sasbach Jürgen Scheiding und den stellvertretenden Ortsvorsteher von Jechtingen Georg Ziser sowie Interessierte aus der Region bei bestem Wetter begrüßen.

Die Strecke wurde anhand des Radverkehrskonzepts des Landkreises Emmendingen und dessen Prioritäten ausgewählt und verlief über die Radstrecken L 105, L 104, K 5127. Dass der Radwegeausbau dieser Strecken dringend notwendig ist, war durch das ständige Anhupen und knappe Vorbeirauschen seitens der Autos und Schwerlasttransporter unüberhör- und spürbar.

„Wir wollen das Rad auch für den Alltag attraktiver machen und dafür brauchen wir gut ausgebaute und attraktive Wege, die auch gleichzeitig mehr Sicherheit mit sich bringen,“ erklärt der Landtagsabgeordnete Schoch. „Vor dem Hintergrund des fehlenden Radweges auf der Landesstraße 104 zwischen Jechtingen und Sasbach ist die Sicherheit stark gefährdet“, erläutert Georg Ziser. Bei der Familie Mäder in Jechtingen erhielt die Gruppe eine kleine Stärkung für den weiteren Weg.

 

Die Gruppe fuhr ebenso die Strecke von Sasbach nach Wyhl mit klopfendem Herzen. „Es ist kaum möglich Kinder mit dem Fahrrad in die Schule ins nächste Dorf zu schicken“, so Joachim Ruth. Für Alexander Schoch ist klar, dass es wichtig ist diese Lücken im Radwegenetz zu schließen.

 

Die grün geführte baden-württembergische Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil des Radverkehrs gemessen an der Zahl der Wege bis 2020 auf 16 Prozent zu verdoppeln und bis 2030 auf 20 Prozent zu steigern. Die Radverkehrsstrategie (RadSTRATEGIE) beschreibt, wie diese Ziele erreicht werden können. Ein von Fachleuten entwickelter Entwurf der RadSTRATEGIE hat das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur nun den Verbänden vorgelegt. Die Verbände können bis zum 25. September 2015 zum Entwurf der RadSTRATEGIE Stellung nehmen. Anschließend geht er ins Landeskabinett. Die RadSTRATEGIE schafft die konzeptionelle Grundlage für den Ausbau des Radverkehrs in den kommenden zehn Jahren in Baden-Württemberg.

 

Alexander Schoch betont, dass mehr Radverkehr weniger Stau, weniger Feinstaub und Lärm bedeutet. Im ländlichen Raum soll das Fahrrad ein wichtiger Mobilitätsträger sein, der im Rahmen einer Gesamtkonzeption durch die Verknüpfung mit Bussen, Bahnen und auch Carsharing im Alltag zunehmend an Bedeutung gewinnen soll.

 

 

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