Staatsrätin Gisela Erler besucht Deutsches Tagebucharchiv in Emmendingen

Die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung Gisela Erler besuchte das Deutsche Tagebucharchiv im Alten Rathaus in Emmendingen.

 

Frauke von Troschke, die Gründerin des Archivs führte Gisela Erler und den GRÜNEN Landtagsabgeordneten Alexander Schoch durch die aktuelle Ausstellung „Innenansichten – 200 Jahre Familie in Tagebüchern und Briefen“. Die ausgestellten autobiografischen Zeitzeugnisse zum Thema Familie beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Von Troschke führte ebenso durch das Herzstück der Bürgerinitiative, dem Archiv. Das Deutsche Tagebucharchiv archiviert seit 1997 Tagebücher, Briefe und Memoiren. Es ist die einzige Einrichtung dieser Art in Deutschland. Jeder Interessierte kann dort Tagebücher einsehen, in Lesegruppen mitarbeiten, seine Aufzeichnungen oder die seiner Vorfahren hinterlegen. Die Lesegruppen archivieren die Tagebücher und machen sie so zugänglich für Recherchearbeiten. „Rechercheanfragen kommen aus der ganzen Welt“, so Frau von Troschke. „Hier wird deutsche Geschichte auf ehrenamtlicher Basis festgehalten.“ so von Troschke weiter.

 

„Es wäre natürlich auch schön, wenn diese Arbeit auf ein festes Fundament gestellt werden könnte. Hierzu sollten Land und Bund gemeinsam dazu beitragen“, so Gisela Erler. Alexander Schoch stellte zum Abschluss der Besichtigung des Deutschen Tagebucharchives fest, dass die Begeisterung über diese einmalige Einrichtung immer groß ist. Es müsse doch nun endlich auch gelingen diese Begeisterung in die Töpfe der Ministerien zu tragen, die für die Förderung solcher Einrichtung zuständig sind.

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