Bildunterschrift: (e.R.v.l) 1. Landesbeamte Hinrich Ohlenroth, Leiter Bildungszentrum Hans-Peter Wieland, KÖLBW-Mitarbeiterin Caroline Schumann, Michaela Ecker (2. Kandidatin des LK Emmendingen), Alexander Schoch MdL, z.R.v.r.: Reinhold Pix MdL, Thomas Marwein MdL, Sachgebietsleitung Ökologischer Landbau LTZ, Jürgen Recknagel, LBZ/KÖLBW Schulleiter Peter Ackermann

Alexander Schoch MdL: Transparenz vom Acker bis auf den Teller durch regionale Nahrungsmittelproduktion

GRÜNE in Bund und Land unterstützen regionale Erzeugung und nachhaltige Aus- und Weiterbildung in der Landwirtschaft – Besuch beim KÖLBW

Südbadische GRÜNEN-Abgeordnete haben in der Ortenau und im Landkreis Emmendingen Einrichtungen besucht, die ihren Fokus auf die regionale Produktion und Vermarktung von Nahrungsmitteln legen. Ziele der Landtagsabgeordneten Bärbl Mielich, Sandra Boser, Thomas Marwein, Reinhold Pix und Alexander Schoch waren das Weingut Weber in Ettenheim, die Marktscheune in Berghaupten sowie das Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau Baden-Württemberg (KÖLBW) auf der Staatsdomäne Hochburg in Emmendingen „Die GRÜNEN-Fraktionen im Bundestag und im baden-württembergischen Landtag setzen sich für die Stärkung der regionalen Produktion und Vermarktung von Nahrungsmitteln ein. Hierfür spielt die Vernetzung aller Akteurinnen und Akteure, auch aus der Politik, eine wichtige Rolle“, verdeutlicht der Landtagsabgeordneter Schoch.
Damit in einem stark wachsendem Markt die notwendigen Fachkräfte im ökologischen Landbau ausgebildet werden können, hat die Landesregierung die Fachschule für Ökologischen Landbau auf der Hochburg in Emmendingen eingerichtet. Das KÖLBW besteht aus dem Landwirtschaftlichen Bildungszentrum, der Versuchsstation für Ökologischen Landbau des landwirtschaftlichen Technologiezentrums (LTZ) für den Bereich Forschung  und einem ökologisch bewirtschafteten Betrieb, der Staatsdomäne Emmendingen-Hochburg, für den Bereich Praxis. „Dieses Bildungsangebot ist einmalig in Baden-Württemberg. Diese drei Einrichtungen zeigen somit zum einen das exemplarische Zusammenwirken zwischen dem breiten Spektrum der regionalen Nahrungsmittelproduktion in Südbaden und machen zum anderen eindrucksvoll die nachhaltige Qualitätssicherung durch Aus- und Fortbildung deutlich“, erläutert Schoch MdL.
Im Beschluss „Für gutes Essen und eine andere Landwirtschaft“ (Jena, September 2014) spricht sich die GRÜNE-Bundestagsfraktion für eine dezentrale Landwirtschaft aus, bei der dem Tierwohl eine besondere Bedeutung zukommt. Landtagsabgeordneter Alexander Schoch sagt hierzu: „Regionalität, Bio-Qualität, Biologische Vielfalt und Klimaschutz sind uns wichtig. Verbrauchrinnen und Verbraucher im ländlichen wie auch im städtischen Raum profitieren von der hohen Produktqualität eines regionalen Erzeugungs- und Vertriebsweges.

Die Grün-Rote Landesregierung unterstützt gezielt die regionale Nahrungsmittelproduktion. Mit dem Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (kurz FAKT) und dem Aktionsplan Bio aus Baden-Württemberg stärkt Grün-Rot die regionale Landwirtschaft und somit den Wirtschaftsstandort im ländlichen Raum. „Die Landwirtinnen und Landwirte vor Ort sorgen mit ihrer Arbeit für den Erhalt unserer außergewöhnlichen südbadischen Kulturlandschaft. Sie garantieren Transparenz vom Acker bis auf den Teller. Das gilt es zu bewahren“, so Schoch.

Alexander Schoch in der Marktscheune Berghaupten

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