Alexander Schoch mit Bürgermeister Hartwig Bußhardt

Schoch: Die Sanierungsmaßnahmen haben Malterdingen noch attraktiver gemacht

Im Rahmen seiner Landkreisbereisung besuchte der grüne Landtagsabgeordnete DSCF2288Alexander Schoch die Gemeinde Malterdingen, wo er sich von Bürgermeister Hartwig Bußhardt folgende Projekte vorstellen ließ und vor Ort besichtigte. So ging es um die Erweiterung des Evangelischen Kindergartens „Sofie Roth“, dem Bebauungsplan „Kleb“ mit Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes sowie der Änderung des Bebauungsplans „Riegeler Straße“ zur Realisierung eines Kreisverkehrsplatzes am Knotenpunkt L 113 / Weißmattenweg.
Der Landtagsabgeordnete hob die Bedeutung der Sanierungsmittel die das Land gewährt für die Entwicklung der Gemeinden hervor und stellte fest, dass Malterdingen bisher einen guten Weg beschritten hat, so wird auch die Sanierungsmaßnahme „Ortsmitte – West“ zu einer weiteren deutlichen Attraktivitätssteigerung der Gemeinde führen.

Aufgrund der Entwicklung der Flüchtlingszahlen insbesondere aus dem Kriegsgebiet Syrien ist mit weiter steigenden Flüchtlingszahlen zu rechnen und der Landkreis und die Gemeinden werden nachhaltige Konzepte für eine vernünftige Unterbringung der Flüchtlinge entwickeln müssen, so der Landtagsabgeordnete.
Die grün-rote Landesregierung hat im Rahmen des Wohnbauförderprogramms dem Landesförderprogramm Wohnraum für Flüchtlinge geschaffen, hier stehen 2015 und 2016 jeweils 15 Millionen Euro bereit. Die Mittel können für den Erwerb und die Schaffung von neuem Wohnraum verwendet werden. Zudem werden Änderungs- und Erweiterungsmaßnahmen bezuschusst, die zu zusätzlichem Wohnraum führe, zum Beispiel der Umbau von früheren Hotels. Antragsberechtigt sind Kommunen (nicht: Wohnungsunternehmen). Das Land erteilt einen verlorenen Baukostenzuschuss 25 Prozent der Kosten. Daher ist es ein im Verhältnis recht großzügiges Förderprogramm.
Voraussetzung ist u.a. eine Zweckbindung über zehn Jahre. Das bedeutet, dass der Wohnraum für diese Zeitspanne für Flüchtlinge, Wohnungslose oder andere sozial Unterbringung zur Verfügung stehen muss, so Alexander Schoch Malterdingen hat, so Bürgermeister Bußhard die Initiative ergriffen den Weg für einen Neubau für die Unterbringung von Asylbewerber zu gehen.
Die nutzbare Fläche des Gebäudes mit drei Etagen beträgt 683 Quadratmeter. Davon entfallen 519 Quadratmeter auf die bewohnbare Fläche für sechs Wohnungen und 134 Quadratmeter auf die notwendigen Nebenflächen.
Bis Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten beendet sein. Das Gebäude bietet bis zu 40 Menschen Platz. Bürgermeister Hartwig Bußhardt sagte, dass das Gebäude zur Erstunterbringung für Menschen während ihres Asylbewerbungsverfahrens genutzt werde. Zur möglichen späteren Anschlussunterbringung werden die Bewohner dann anderen Kreisgemeinden zugewiesen. Gleichzeitig wurde ein vorhandenes Wohngebäude auf dem gleichen Areal hergerichtet, in dem jetzt 20 Menschen untergebracht werden können.

Das neue Wohnhaus wird an den Landkreis vermietet. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit von 20 Jahren. Zudem hat der Landkreis die Möglichkeit, den Mietvertrag zweimal um je fünf Jahre zu verlängern.

Verwandte Artikel