Alexander Schoch diskutiert mit der Geschäftsführung des Jobcenter über das Projekt ELBe

Jobcenter

Der Landtagsabgeordneter Alexander Schoch stattete dem Jobcenter Emmendingen einen Besuch ab um sich über das neue Projekt „ELBe“ (Erfolgreich, Langfristig, Beschäftigt) zu informieren. Das zentrale Thema war daher die Beteiligung des Jobcenters seit 1. Mai an dem Projekt zur Eingliederung von langzeitarbeitslosen Menschen des Bundesministeriums für Arbeit.
Die Geschäftsführer des Jobcenter Herr Heinz Disch, Herr Rolf Wolfahrt erläuterten die Rahmenbedingungen für dieses Projekt im Landkreis Emmendingen.
Mit dem durch den Europäischen Sozialfonds kofinanzierten Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm sollen bundesweit bis 2020 rund 33.000 Langzeitarbeitslose in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis gebracht werden. Für den Landkreis Emmendingen heißt dies, dass in den kommenden fünf Jahren zu 1,785 Millionen Euro zur Verfügung stehen.
Ziel sei es Perspektiven einer nachhaltigen beruflichen Wiedereingliederung in den 1. Arbeitsmarkt zu schaffen und somit verfestigte Arbeitslosigkeit aufzulösen, so der Projektleiter Gerd Heidiri. Damit sollen Langzeitarbeitslose, die mindestens zwei Jahre ununterbrochen arbeitslos sind und über keinen oder keinen verwertbaren Berufsabschluss verfügen, in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis gebracht werden.

Wir wollen in den nächsten zwei Jahren im Schnitt monatlich zwei Langzeitarbeitslose den Eintritt in den Arbeitsmarkt ermöglichen“ sagt Projektleiter Herr Heidiri. Das Jobcenter bezuschusst das Arbeitsverhältnis wenn der Arbeitsvertrag mindestens zwei Jahre umfasst und die wöchentliche Arbeitszeit 20 Stunden nicht unterschreitet mit einem Lohnkostenzuschuss, der mit 75 Prozent des Gehalts beginnt und stufenweise auf 25 Prozent sinkt.

Für Alexander Schoch ist es wichtig, dass durch dieses Projekt zum einen die Strukturen zur Sicherung der Beschäftigungsgesellschaften des Landkreises mit abgesichert werden und dass ein möglichst großer Erfolg bei der Eingliederung der Menschen in den 1. Arbeitsmarkt gewährleistet wird. Natürlich steht das Projekt „ELBe“ erst am Anfang, aber es wäre ein gutes Signal wenn viele Unternehmen aus der Region das Potential und die attraktiven Rahmenbedingungen des Projektes wahrnehmen und Langzeitarbeirtslosen Menschen die Chance zu einem Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt bieten würden.

Bild: Herr Gerd Heidiri, Herr Rolf Wolfahrt, Herr Alexander Schoch, Herr Heinz Disch.

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