Bei der Bäckerei Ritter

Alexander Schoch besucht die Gemeinde Vörstetten und die Dorfbäckerei Ritter

Im Rahmen seiner Landkreistour besuchte der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch den Bürgermeister der Gemeinde Vörstetten Lars Brügner, um über aktuelle kommunalpolitische Themen zu sprechen und besichtigt mit dem Bürgermeister den Bäckereibetrieb Ritter.

Im Gespräch mit Bürgermeister Lars Brügner wurde über die Entwicklung der Gemeinde, die Sanierung der Ortsmitte, den 1. Bürgerentscheid und über die Novellierung der Gemeindeordnung durch die Grün-Rot geführte Landesregierung diskutiert. Die Stärken des ländlichen Raums auszubauen und gleichzeitig nachteilige Folgen des Strukturwandels entgegenzuwirken, so Alexander Schoch, ist Aufgabe und Ziel verschiedener Förderprogramme. Diese Förderprogramme werden zum Teil mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union in Baden-Württemberg realisiert.

Zum Thema Novellierung der Gemeindeordnung stellte Alexander Schoch fest, dass der jetzt erreichte Kompromiss mit den Kommunalverbänden zustande gekommen ist. Ziel der Gesetzesänderung ist ein Mehr an direkter Demokratie und die Verbesserung der Rechte der Gemeinderäte. Diese Novellierung, so Schoch sorgt für größere Transparenz und trägt den heutigen Informationsbedürfnissen der Öffentlichkeit angemessen Rechnung.

Vor dem Hintergrund der Entwicklung der Gemeinde besuchte der Abgeordnete und der Bürgermeister Brügner den Bäckereibetrieb Ritter, wo sie von der gesamten Familie Ritter, bestehend aus drei Generationen begrüßt wurden. Mario Ritter, der Geschäftsführer führte mit seinem Sohn Norman Bürgermeister Brügner und Landtagsabgeordneter Alexander Schoch durch den Betrieb. Die Bäckerei Ritter besteht zurzeit aus acht Bäckereien und Fachgeschäften und in Vörstetten befindet sich die Produktionsstelle.

 

Der große Wunsch des Geschäftsführers ist selbstverständlich, dass der Sohn Norman später das Geschäft übernimmt und vielleicht später wiederum sein Enkel Louis. Dann wäre der Familienbetrieb in der 6. Generation. Mit der Vorstellung des zukünftigen neuen Azubi, den drei Monate alten Louis Ritter, kamen sie sehr schnell auf das Thema der Fachkräftesituation zu sprechen. „Fachkräfte zu finden und auch anständig zu bezahlen im ständigen Wettkampf mit den „Billig-Backwarenanbietern“ ist sehr schwierig“, so Ritter Senior. Der Bäckermeister kann nur weiterhin auf gute Qualität setzten und hofft auf die Treue und Akzeptanz der Kunden. Alexander Schoch verwies darauf, dass die Grün-Rot geführte Landesregierung besonderen Wert auf ein gerechtes Schulsystem legt, welches auch eine frühe Berufsorientierung beinhaltet. Hierzu hat man zum einen mit der Gemeinschaftsschule und zum anderen mit der grundsätzlich stärkeren Berufsorientierung an allen Schularten beigetragen.

Die Zukunft des Betriebes ist von vielen Entwicklungen abhängig. So ist der aktuelle Betrieb für ein Fortbestehen deutlich zu klein, was die Notwendigkeit eines Neubaus erfordert und hohe Investitionskosten mit sich bringt. Der Neubau des Produktionsgebäudes wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) gefördert. Der Gemeinde ist es wichtig, die seit über 100 Jahren im Familienbesitz befindliche Bäckerei am Ort zu halten und deren Entwicklung zu unterstützen. Alexander Schoch war sich mit dem Geschäftsführer Ritter einig, dass der Bürokratieabbau und die Sicherung von Fachkräften die Zukunftshemen insbesondere für die mittelständischen Handwerksbetriebe sind.

Alexander Schoch wird in der Bäckerei herumgeführt

Alexander Schoch wird herumgeführt

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