Alexander Schoch im Landtag

Alexander Schoch sprach im Landtag in der aktuellen Debatte zum Thema Energieeffizienz

Im Rahmen einer Landtagsdebatte in dieser Woche zum Thema Energieeffizienz hob der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion Alexander Schoch die Bedeutung des Themas Energieeffizienz hervor. Der Wahlkreisabgeordnete hob hervor, dass Klimawandel und der Atomausstieg und die damit verbundene Energiewende, es notwendig machen diese große gesellschaftliche Aufgabe als einen kontinuierlichen Prozess zu betrachten und diesem Thema auch den Stellenwert zu geben den es gebührt.

Die Energiewende beinhaltet daher den Ausbau erneuerbarer Energien, den Ausbau der Netze und Speicher! Aber ohne Energie einzusparen und unseren Energieeinsatz effizienter zu gestalten, wird die Energiewende nicht gelingen.

Die Steigerung der Energieeffizienz ist eine wichtige Säule der Energiewende. Sie senkt die Energiekosten, verbessert die Versorgungssicherheit und löst erhebliche Investitionen für die heimische Wirtschaft aus. Zudem trägt sie wesentlich zum Klimaschutz bei. Darum war es richtig und Konsequent das Energie- und Klimaschutzgesetzes zu verabschieden, das die CO₂-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 90 % gegenüber 1990 verringern sollen, 80% der Energie sollen aus erneuerbare Energien stammen und 50 % Energie weniger verbraucht werden. Dies bedeutet nicht nur Strom einsparen, sondern Strom und Wärme müssen effizienter verwendet werden. Bei der Realisierung einer erfolgreichen Klimaschutzpolitik kommt der kommunalen Ebene besondere Bedeutung zu. Die Gemeinden und Landkreise üben im Bereich Klimaschutz und Energieeffizienz eine Vorbildfunktion für ihre Einwohner aus und können die Rahmenbedingungen für die auf ihrer Gemarkung verursachten CO₂-Emissionen maßgeblich mitgestalten. Kommunen, die auf systematischer Grundlage einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energieeffizienz leisten, werden beispielsweise vom Umweltministerium mit dem Förderprogramm „Klimaschutz mit System“ unterstützt. Als positives resultierendes Beispiel durch das Programm nannte Schoch die Stadt Emmendingen, wo von einer Sanierungsquote von 2,2 – 2,5% im Stadtteil Bürkle Bleiche ausgegangen werden kann. Sonst liegt die Quote im Land bisher bei knapp 1%. Die nachhaltige Wirkung dieses Programms ist nun, dass es ab Herbst 2015 ein gesamtstädtisches Förder- und Beratungsprogramm zur Energieeffizienz in Emmendingen angeboten wird.

Aufgrund solcher positiver Beispiele und der Tatsache, dass insgesamt rund ein Viertel aller Treibhausgasemissionen im Land durch Heizung und Warmwasserbereitung verursacht werden, war es nur konsequent das EWärmeG zu novellieren, welches am 1. Juli 2015 in Kraft tritt. „Nur so schaffen wir die Rahmenbedingungen für mehr Klimaschutz und Energieeffizienz insbesondere auch durch die Hereinnahme der Nichtwohngebäude in dieses Gesetz und durch den Sanierungsfahrplan, der für die Sanierung der Immobilien deutlich flexiblere Möglichkeiten bietet, aber auch einen höheren Anteil an erneuerbaren Energien fordert“, so Schoch. Baden-Württemberg ist bundesweit Spitzenreiter bei Förderbewilligungen für Sanierungsmaßnahmen. 20% Prozent der Sanierungsdarlehen der KfW Förderung gehen aufgrund der Landesförderprogramms mit der L-Bank gehen nach Baden-Württemberg. Das sind über 735 Millionen Euro für Energieeffizienz und Klimaschutz. Dies ist gut fürs Klima, gut fürs Haus und natürlich für das heimische Handwerk und die Wirtschaft.

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