NPD-Hetze gegen Migrantinnen und Migranten stoppen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der seit dem vergangenen Jahr wieder in Erscheinung getretene und aktive NPD Kreisverband Ortenau-Emmendingen setzt seine rassistische und verachtende Stimmungsmache gegen Flüchtlinge und MigrantInnen fort. Die pauschalen Diffamierungen und Hetz-Tiraden, die sich nicht zufällig seit der Erscheinung von PEGIDA und ähnlichen fremdenfeindlichen Gruppierungen insbesondere gegen unsere muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger richten, werden vom NPD-Kreisverband Ortenau-Emmendingen wieder verstärkt verbreitet. In abscheulichen Propaganda-Posts, die insbesondere über Facebook Verbreitung finden, werden Muslime unter Generalverdacht gestellt und pauschal als Islamisten, Salafisten und Kriminelle diffamiert und der angebliche „aktive Versuch, massenhaft Deutsche zum Islam zu bekehren“ angeprangert. Es ist offensichtlich, dass die NPD den Rückenwind seitens der PEGIDA-Aufmärsche zu nutzen versucht um rassistische Stimmungen zu schüren und potentielle UnterstützerInnen bzw.WählerInnen anzulocken.

In einem aktuellen Facebook-Beitrag, der finanziert von der NPD zusätzlich als „vorgeschlagener Beitrag“ gezielt unter Facebook-Usern in unserer Region beworben wurde, heißt es sinngemäß: „Orientalische Jugendliche machen ganze Städte und Landstriche unsicher. Moscheen und Dönerbuden sprießen wie Pilze aus dem Boden und sind sichtbarstes Zeichen einer Islamisierung unseres Landes.“

In einem weiteren Beitrag muss gar der mit mutmaßlich fremdenfeindlichen Hintergrund verübte Vandalismus-Vorfall gegen das künftige Flüchtlingswohnheim in Malterdingen für die Fremdenhass-Propaganda der NPD herhalten. Die NPD stellt dort die zynische Wette auf: „Wetten dass die Einbrecher eher Ausländer waren, als deutsche Fremdenfeinde! Wer hält dagegen?“

Ich verurteile die abscheuliche und fremdenfeindliche Propaganda der NPD gegen Migrantinnen und Migranten, gegen muslimische Mitbürger und Mitbürgerinnen sowie gegen hilfsbedürftige Flüchtlinge zutiefst und setze mich mit allen mir zur Verfügung stehenden demokratischen Mitteln ein, um die in unserer Region so aktive Hilfsbereitschaft und lebendige Willkommenskultur zu schützen und weiter zu stärken.

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