Alexander Schoch zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima

Am 11. März 2011 begann, ausgelöst von einem Erdbeben und einem Tsunami, die Reaktorkatastrophe in Fukushima. Die Ereignisse in Japan zeigen, dass es sichere Atomkraftwerke nicht gibt und auch nicht geben kann. Mit der Reaktorkatastrophe von Fukushima wurde auf schockierende Art und Weise die Unkontrollierbarkeit der Atomenergie veranschaulicht. Bis heute sind Unmengen radioaktiven Wassers ins Meer gelangt und die Region rund um die Atomanlage wird für Jahrhunderte verstrahlt sein.

Die Atomkatastrophe hat zu einem kurzweiligen Umdenken der damaligen Bundesregierung über die Kernenergie geführt. Spätestens in sieben Jahren soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland vom Netz gegangen sein. Parallel wird jedoch die Energiewende verschlafen, so dass die Verschiebung oder Aufhebung des Atomausstiegen seitens der Bundesregierung vorprogrammiert ist.

 

 Foto: P.Hermann

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