Auch im Landkreis Emmendingen wäre durch Regiobusse eine Verdichtung des öffentlichen Personennahverkehrs möglich

Grün-Rot macht den nächsten Schritt auf dem Weg zur Pionierregion für nachhaltige Mobilität. Mit dem erstmalig aufgelegten Förderprogramm Regiobusse wird die Landesregierung ab diesem Jahr attraktive Buslinien zwischen den größeren Zentren fördern, damit es gerade auch im ländlichen Raum mehr Alternativen zum eigenen Auto gibt wenn Schienenverbindungen fehlen.

Alexander Schoch ( Grüne)und Sabine Wölfle(SPD) :“Das neue Förderprogramm Regiobusse bietet auch für die Landkreise Emmendingen und Ortenau eine Chance das ÖPNV Angebot zu verbessern. In einer ersten Umsetzungsstufe soll sich die Förderung der Regiobus-Linien auf die Anbindung aller Mittelzentren an den SPNV sowie Lückenschlüsse zwischen Mittelzentren konzentrieren. Hierbei ergibt sich die Möglichkeit der Regiobusstrecke zwischen Elzach und Haslach welche unter die Förderung in dieser ersten Stufe fallen würde.

Sabine Wölfle und Alexander Schoch sehen  in einer zügigen, durchgehend vertakteten Linie zwischen Elzach nach Haslach eine Chance für die Attraktivitätsteigerung der Region, sei es im Pendlerverkehr oder im Tourismusbereich.  Hier geht es darum ein Lücke im regionalen Netz zu schließen. „Wir hoffen“, so die Abgeordneten, „dass sich der Kreistag mit diesem Thema befasst und zur Überzeugung kommt, einen Antrag zur Schließung der Lücke zu stellen“.

Das Förderprogramm Regiobusse gibt klare Vorgaben, damit ein hochwertiger Busverkehr im Stundentakt dort angeboten werden kann, wo Mittelzentren nicht ans Bahnnetz angebunden sind. Es bietet den Landkreisen, die in Baden-Württemberg verantwortlich für den Busverkehr sind, die Möglichkeit die Hälfte der Kosten für neue oder ausgebaute Regiobuslinien als Zuschuss des Landes zu erhalten.

„Langfristiges Ziel ist ein landesweites Grundnetz von Regiobus-Linien, das alle zentralen Orte des Landes hochwertig und mindestens stündlich verbindet, wenn es keine Züge gibt“, so MdL Schoch und MdL Wölfle. „Da das Programm leider nach dem „Windhundprizip“ angelegt ist, wird es notwendig sein, dass die betroffene Gemeinde Elzach und der Landkreis sehr rasch reagieren, so die Abgeordneten.

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