Arbeitsmarktpolitiker Alexander Schoch besucht die Arbeitsmarktmesse in Colmar und sieht das deutsch-französische Pilotprojekt „Azubi-Bac Pro“ als ein wichtiges Signal zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im baden-württembergischen Landtag Alexander Schoch freut sich, dass die Gewerblichen und Hauswirtschaftliche-Sozialpflegerischen Schulen Emmendingen (GHSE) an dem deutsch-französischen Pilotprojekt „Azubi-Bac Pro“ teilnehmen.

Nach dem Abi-Bac, dem deutsch-französischen Abitur ist mit dem Azubi-Bac Pro auch in der beruflichen Ausbildung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ein Zeichen gesetzt. Wie wichtig die grenzüberschreitende Bildung ist, wurde bei der Ausbildungsmesse Salon Régional Formation Emploi, die Alexander Schoch im französischen Colmar besuchte wieder deutlich. Viele Unternehmen aus der Region Südbaden haben sich auf der zweitgrößten französischen Ausbildungsmesse als attraktive Ausbildungsunternehmen dargestellt.
„Der Fachkräftemangel betrifft viele Unternehmen aus der Region Südbaden. Gerade mittelständische Unternehmen bieten solchen Messen die Chance, ihre Ausbildungsprogramme vorzustellen“, so Alexander Schoch. Um den französischen Jugendlichen den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen, gilt es so eng wie nur möglich grenzüberschreitend zusammen zu arbeiten.

Zum einen geht es darum die unterschiedlichen Ausbildungssysteme zu verstehen und entsprechend die Hemmnisse für eine Ausbildung im einen wie im anderen Land abzubauen. Mit dem „Azubi-Bac Pro“ haben die zuständigen Kammern auf beiden Seiten des Rheins einen wichtigen Schritt in Richtung enger Zusammenarbeit gemacht.
Bei den Gesprächen mit den Unternehmen an den Informationsständen wurde aber auch deutlich, dass an dem Abbau der Sprachbarriere kontinuierlich gearbeitet werden muss. Alexander Schoch, ebenfalls Mitglied des Oberrheinrates, sieht es als dringend notwendig an die Region Oberrhein zu einer Region der Zweisprachigkeit zu entwickeln. In den Schulen, in den Verwaltungen, in den Betrieben und in den Kammern und Verbänden und im gesamten öffentlichen Leben muss diese Zweisprachigkeit das Ziel sein.

Verwandte Artikel