MdB Meiwald und Landtagsabgeordnete informierten sich beim Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg (ZAK)

v.l.n.r.: Peter Meiwald MdB, Georg Gibis, Sandra Boser MdL, Alexander Schoch MdL, Thomas Marwein MdL, Martin Roll, Horst Kolb.

v.l.n.r.: Peter Meiwald MdB, Georg Gibis, Sandra Boser MdL, Alexander Schoch MdL, Thomas Marwein MdL, Martin Roll, Horst Kolb.

Der Sprecher für Kreislaufwirtschaft und Resourceneffizienz der Landtagsfraktion Alexander Schoch besuchte gemeinsam mit den Landtagsbgeordneten des Ortenaukreises Sandra Boser und Thomas Marwein sowie dem umweltpolitischen Sprecher  der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen Peter Meiwald MdB  den Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg (ZAK) in Ringsheim.
Die Abfälle der Landkreise Ortenau und Emmendingen werden hier in einem europaweit einmaligen und patentiertem Verfahren aufbereitet und wiederverwertet.
Bei einem informellen Rundgang stellte der Geschäftsführer Georg Gibis das Konzept der Anlage vor. Als außergewöhnlich bezeichnete er an erster Stelle die weltweit einzigartige und europaweit patentierte mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage.
In ihr werden seit 2006 aus Restmüll Wertstoffe, Ersatzbrennstoffe und Mineralstoffe sowie Biogas zur Erzeugung von Strom und Fernwärme gewonnen. Die in allen Stufen energetisch optimierte und äußerst effizient arbeitende Verwertungsanlage leistet so einen wesentlichen Beitrag zur Schonung endlicher Ressourcen und Klimaschutz. Vor dem Hintergrund der flächendeckenden Einführung der Biotonne in Baden-Württemberg haben die beiden Landkreise mit diesem ZAK Verfahren die besten Voraussetzung eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten, die Biotonne in den Landkreisen Ortenau und Emmendingen nicht einführen zu müssen, so Alexander Schoch.

Nach Abschluss der Besichtigung waren sich die Abgeordneten darin einig, dass das innovative Konzept der energetischen Restmüllverwertung des Zweckverbandes Abfallbehandlung Kahlenberg als ein innovatives und richtungsweisende Alternative darstellt.

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