Beim Wettbewerb „Klimaschutz mit System“ gewinnt die Kreisstadt Emmendingen und die Gemeinde Teningen

Der Energiepolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Alexander Schoch freut sich über das Ergebnis: „Die Landesregierung unterstützt so die Umsetzung ambitionierter Klimaschutzkonzepte von Kreisen, Städten und Gemeinden.“
Umweltminister Franz Untersteller hat die Gewinner des Wettbewerbs „Klimaschutz mit System“ ausgezeichnet. „Das Ministerium für Umwelt und Energie zeichnet damit Landkreise, Städte und Gemeinden aus, die systematisch Treibhausgasemissionen reduzieren, Energie effizient nutzen und in ihren Liegenschaften erneuerbare Energien einsetzen“, erklärt Alexander Schoch. Damit die besten Ideen in den Genuss einer Förderung kommen können, war dem eigentlichen Förderverfahren ein Wettbewerb vorangestellt. Rund 50 Kommunen haben hierbei insgesamt 70 Projektvorschläge unterbreitet. Hiervon hat eine Jury 13 konkrete Maßnahmen mit einem Fördervolumen von rund 19 Millionen Euro ausgewählt.

Im Landkreis Emmendingen wurde zum einen die Stadt Emmendingen mit einem Gesamtstädtische Gebäude-Energieeffizienzkampagne „E-Haus“ und zum anderen die Gemeinde Teningen mit einem Wärmenetze in den Teilorten Heimbach und Oberdorf ausgezeichnet.
Mit dem Programm „Klimaschutz mit System“ unterstütze das Land die Kommunen dabei, ihre ambitionierten Projekte auch realisieren zu können. Die Besonderheit des Programms liege darin, dass nur Maßnahmen gefördert werden, die aus einem kommunalen Konzept für den Klimaschutz abgeleitet sind oder im Rahmen von Managementprozessen, wie dem European Energy Award, erarbeitet wurden. Das Programm wird mit Mitteln der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert und mit Landesmittel ergänzt. Insgesamt stehen für das Programm in der Förderperiode 2014 bis 2020 hierfür rund 30 Millionen Euro EFRE- und Landesmittel zur Verfügung. Besonders wirksame oder kreative Klimaschutz-Maßnahmen fördert das Land mit 50 Prozent und bis zu einem Höchstbetrag von drei Millionen Euro. Für nicht investive Projekte, bei denen Kommunen besonderes Engagement bei der Ansprache und Aktivierung der Einwohnerinnen und Einwohner zeigen, kann der Zuschuss aus Landesmitteln um 20 Prozent erhöht werden.
Alexander Schoch hofft, dass dies weitere Kommunen auch in unserer Region dazu anregt, sich ihrer wichtigen Vorbildfunktion bewusst zu werden und das Thema Klimaschutz gezielt und planvoll anzugehen.

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