Alexander Schoch MdL begrüßt die Förderung zur Berufsorientierung an Gymnasien

Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen Alexander Schoch begrüßt, dass das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württembergs die Berufsorientierung an den Gymnasien fördert. Die Duale Ausbildung ist eine Perle unseres Bildungssystems und muss auch in der Zukunft die bedeutende Stellung haben, um den notwendigen Fachkräftebedarf für unsere mittelständischen Wirtschaft zu sichern. Im Landkreis Emmendingen werden das Gymnasium Kenzingen und das Goethe-Gymnasium Emmendingen gefördert.

Mit diesem Projekt der Berufsorientierung an Gymnasien erweitert das Ministerium die Förderung der praktischen Berufserprobung von Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen nun auch auf Gymnasien. Schüler und Schülerinnen der 9. Klasse werden auf der Suche nach einer Ausbildung oder Studium entsprechend ihren Talenten und Neigungen unterstützt. In Südbaden gab es zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres 2014 mehr Ausbildungsplätze wie Bewerber. Die zukünftigen Abiturienten sollen animiert werden nicht nur eine akademische, sondern auch eine duale Berufsausbildung als Alternative in Betracht zu ziehen. „Mit diesem Modell wird ein wichtiger Schritt in Richtung ganzheitliche Berufsorientierung aufgezeigt“, so Schoch. Daher ist es wichtig, dass sich die Jugendlichen

z. B. gerade mit den Handwerksberufen auseinanderzusetzen können, um das Interesse an diesen Berufen zu wecken. Dies wurde vor kurzem dem Landtagsabgeordneten im Rahmen seines Besuches in der Gewerbeakademie am Berufsorientierungstag ebenfalls deutlich.

Für Schoch ist es nur konsequent, dass das Konzept, dass die Handwerkskammer Freiburg als Pilotprojekt konzipiert hat nun in die Umsetzungsphase geht. Die Förderung erfolgt zum einen durch die Bundesagentur für Arbeit und zum anderen mit einem Zuschuss in Höhe von rund 22.000 Euro von dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft. Das Versuchsmodell ist zunächst von Oktober 2014 bis Dezember 2015 geplant. Es bleibt zu hoffen, dass das Modell erfolgreich startet und abschließt, damit dieses erfolgreich in den Schulalltag integriert werden kann.

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