Alexander Schoch unterwegs mit Umwelt- und Energieausschuss

Weiter Druck machen

Der energiepolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion Alexander Schoch betont, dass kein Weg an einer Stilllegung des französischen Atomkraftwerkes Fessenheim vorbeiführe. Der Emmendinger Grünen-Politiker, der am Mittwoch das AKW gemeinsam mit dem Umweltausschuss des Landtages besucht hat, werde sich weiterhin auf allen politischen Ebenen für die Stilllegung des Atomkraftwerks Fessenheim einsetzen.

Präsident Hollande hat die Abschaltung des ältesten und risikoreichsten französischen Atomkraftwerks bis Ende 2016 zugesichert.  Der Sonderbeauftragte für internationale Beziehungen der französischen Umwelt- und Energieministerin hatte dies der Landesregierung vor wenigen Wochen noch einmal bestätigt, so der grünen Politiker. Es könne nicht sein, dass die französischen Zusagen den Altmeiler 2016 endgültig abzuschalten nun durch Aussagen von regionalen Parlamentariern konterkariert und eine ganze Region vor den Kopf gestoßen wird, so Schoch. Auch von Umwelt- und Energieministerin Ségolène Royal hätte er eine klarere Aussage erwartet.

„Die Grenzregionen in Deutschland, der Schweiz und Frankreich sowie viele Gemeinden, auch auf elsässischer Seite, haben die Forderung nach Schließung des ältesten Altmeilers bereits durch Resolutionen in ihren politischen Gremien zum Ausdruck gebracht“, so Schoch. Das Risikopotential des AKW sei durch mehrere Gutachten bestätigt und auch die TRAS prozessiert schon seit Jahren für die Stilllegung dieses AKWs. Er rufe daher alle Akteure auch, weiter Druck für eine Abschaltung des AKW Fessenheim 2016 machen.

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