Franziska Pankow, Alexander Schoch, Jasmin Ateia

Grünen-Abgeordneter Schoch besucht Freiburger Welcome Center

Der Landtagsabgeordnete der Grünen Alexander Schoch informierte sich über das neue Welcome Center Freiburg-Oberrhein, das im Juli seinen Beratungsbetrieb für internationale Fachkräfte und regionale Unternehmen in den Räumlichkeiten der Agentur für Arbeit in Freiburg aufgenommen hat.

Monatliche Beratungsangebote finden z. B. auch in Emmendingen statt. So wird am 18. September die nächste Beratung in Emmendingen stattfinden, ansonsten ist das Welcome Center für den Publikumsverkehr täglich von 9-13 Uhr geöffnet. An elf Standorten in Baden-Württemberg wird dieser spezielle Beratungsservice vom Land aus Mitteln des europäischen Sozialfonds unterstützt. „Es ist wichtig, jetzt intensive Öffentlichkeitsarbeit für diese wichtige Anlaufstelle zu machen“, so Alexander Schoch.

Das Welcome Center für internationale Fachkräfte ist ein wichtiges Instrument um Fachkräfteengpässe in der Region zu reduzieren, so Jasmin Ateia,  Leiterin des Welcome Centers.  Für die Unternehmen der Region steht mit dem Welcome Center nun ein zentraler Ansprechpartner zur Verfügung, den diese bei Interesse an ausländischen Fachkräften und deren Integration jederzeit kontaktieren können und der neben dem eigenen Beratungsangebot auch Kontakte zu weiteren Institutionen und Kooperationspartnern herstellen kann. Mit seinen Partnerinstitutionen steht dem Welcome Center ein breites Expertennetzwerk in der Region zur Verfügung.

Franziska Pankow, Pressesprecherin der Freiburger Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FWTM) würdigte die gute Zusammenarbeit der Projektpartner, neben der FWTM sind dies,  die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer Freiburg, die Landkreise der Region Südlicher Oberrhein, die Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Regionen, die Universität Freiburg und die Agenturen für Arbeit in Freiburg und Offenburg.

Für den Landtagsabgeordneten und arbeitsmarktpolitischen Sprecher der grünen Landtagsfraktion ist klar, dass die Fachkräfteengpässe künftig nicht mehr allein durch das vorhandene Erwerbspersonenpotenzial zu decken sein werden: „Darum ist es notwendig, dass wir uns weitaus stärker wie bisher um qualifizierte Zuwanderung bemühen.“

Alexander Schoch regte eine enge Zusammenarbeit mit dem Modellprojekt des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und der Bundesagentur für Arbeit unter dem Motto „Jeder Mensch hat Potential – Arbeitsmarktintegration von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern“ an. Das Projekt, das an der der Agentur für Arbeit Freiburg durchgeführt wird, soll z. B. die Neunmonatsfrist aktiv nutzen, um  Qualifikationsnachweise zu erbringen, deutsch zu lernen oder Qualifikationsanalysen durchzuführen.

Der Landtagsabgeordnete sieht in dieser Zusammenarbeit die Möglichkeit den Flüchtlingen eine Chance auf Arbeit bieten zu können. Denn so könnten den Asylbewerberinnen und Asylbewerbern einerseits die berufliche und damit gesellschaftliche Integration ermöglicht werden und andererseits deren Potentiale für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt  genutzt werden. „Arbeit und Beschäftigung sind Grundbedürfnisse des Menschen. Sie stiften Sinn und ermöglichen, die eigenen Potenziale zu entfalten und weiterzuentwickeln“, so Schoch.

Darum, so Alexander Schoch ist es bei dem gegenwärtig diskutierten Asylkompromiss wichtig, dass sinnvolle Verbesserungen beim Zugang zum Arbeitsmarkt für Asylbewerber erreicht werden. Das Welcome Center ist ein sehr gutes Projekt, es sollte kontinuierlich ausgebaut werden

Franziska Pankow, Alexander Schoch, Jasmin Ateia

Franziska Pankow, Alexander Schoch, Jasmin Ateia

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